WSTR - Identity Crisis
WSTR - Identity Crisis
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WSTR, gegründet 2015 beglückten uns am 31.08.2018 mit ihrem neuen Album Identity Crisis, die von keinem geringeren als Seb Barlow (u.a. Neck Deep, As It Is) produziert wurde.

Die Liverpoolis waren uns früher unter dem Namen WASTER bekannt, diesen mussten sie jedoch ändern, da sie mit einer Unterlassungserklärung der gleichnamigen Band aus Kanada konfrontiert waren. So ließ man einfach die Vokale weg, und fertig war der neue Bandname.

WSTR (Ben Gibson)

WSTR klingen auf der neuen Scheibe im Vergleich zu vergangenen Werken beinahe kindlich und sprunghaft, dafür weniger rebellisch, aber dennoch schaffen sie es, den Hörer mit genialen Riffs, Drums und Lyrics in ihren Bann zu ziehen, in Crisis beispielsweise: „Is this a riot or a crisis or a little bit of both? Are we laughing? Are we crying? Either way I hope we choke, All the futures we’re denying ‚cos there’s no such thing as hope, It goes on and on and on“

Die Platte ist durchgehend recht poppig und das bei wirklich sehr geilen Texten. Ehrlich gesagt begleitet mich eine Frage immer und immer wieder, ist das überhaupt noch Pop-Punk oder gehts doch hier und da eher in den kommerziellen Mainstream? Nichtsdestotrotz machen die Songs wirklich mega gute Laune, Kopfnicken garantiert!

Seb Barlow hat die Platte sauber abgemischt und auch das Artwork ist wirklich nice geworden.

Fazit: Eingefleischte Pop-Punk-Fans kommen definitiv auf ihre Kosten, das Herzchen wird höher schlagen und mit dem Album ist die Winterdepression für heuer auf alle Fälle abgewendet. Identity Crisis boostet einen fröhlich, frisch und poppig mit einem Hauch Glitter durch die dunkle Jahreszeit. Mir hat die Scheibe viel Spaß gemacht! Ich denke, ich werde mich ab jetzt doch das ein oder andere Mal in der Pop-Punk-Ecke umschauen.

Tracklist:

  1. Tell Me More
  2. Crisis
  3. Bad To The Bone
  4. Promiscuous
  5. The Latest
  6. Silly Me
  7. Fling
  8. Hide Everthing Sharp
  9. See You In Hell
  10. Ashtray
  11. Riddle Me This

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