Wenn sich eine Band formiert, die aus Mitgliedern von ALL, Lagwagon, Good Riddance und The Mag Seven besteht, darf die Erwartungshaltung der Szene zurecht hoch sein. Schon im Vorfeld wurde ja von einer „Punkrock-Supergroup“ gesprochen. A Vulture Wake ist dieser Druck auf ihrem Debütalbum The Appropriate Level of Outrage in keinster Weise anzumerken. Die 10 Songs strotzen nur so vor Spielfreude und sind zudem mega fett ausproduziert. Das Quartett klingt wie zu erwarten war wie eine gute Mischung aus den Bands der einzelnen Mitglieder. Punkrock wurde hier sicher nicht neu erfunden aber die Band hat dennoch eine unverkennbare Eigenständigkeit und man hat nicht das Gefühl (wie so oft bei neuen Bands) das Ganze schon mal irgendwo in einer anderen Form gehört zu haben.

Eröffnet wird das Album mit Bucket – einem Lied dass man schon nach dem ersten Durchlauf in seinem Leben nicht mehr missen möchte. Definitv ein Highlight des Albums und wie prädestiniert für die Stimme von Chad Price (ALL / Drag The River). Der Opener wird gefolgt von den drei Vorabauskopplungen Old World Order, Circle of Friends und Dead Languages die ja schon vor der Veröffentlichung richtig Bock auf die Band gemacht haben. Alle Songs bewegen sich im oberen Midtempo Bereich und sind geprägt durch klasse Riffs und fette Basslines.

A Vulture Wake - Punk-Rock Band
A Vulture Wake (Pressebild)

Weitere Höhepunkte sind das etwas thrashige J.I.B., in dem besonders Bassist Joe Raposo (Lagwagon) sein Können unter Beweis stellt, Running Back Home und Non Believers. Einen wirklichen Ausfall sucht man hier vergeblich und das Album hat sich definitv die volle Punktzahl verdient. Hoffen wir mal dass die Band auch bald in unsere Gefilde kommt – bisher stehen nur ein paar einzelne Gigs in den USA an.

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