Agnostic Front in Köln
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Dead Serious Recordings

Es war mal wieder ein Abend der Extraklasse – Agnostic Front sind im Rahmen ihrer Celebrating 35 Years of Victim In Pain Tour erneut nach Deutschland gekommen.
Bereits zwei Monate vor ihrem Gig in Köln, habe ich sie in Essen erleben dürfen und da sie dort bereits eine geniale Show abgeliefert haben, war klar – ich muss sie nochmal live erleben! Zudem war das Line-Up mit Ryker’s und Born from Pain ganz nach meinem Geschmack war.

Als ich endlich in der Essigfabrik ankam, spielten Staredown bereits. Da sich aber Vinnie Stigma draußen unter die Leute gemischt hatte, ließ ich mir nicht die Chance entgehen, ein wenig mit ihm zu quatschen und ein Foto abzugreifen. Er war mal wieder sehr nett und lustig, einfach ein geiler Typ, der sich Zeit für seine Fans nimmt!

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Stäbruch Festival

Dadurch sind Staredown dann leider etwas zu kurz gekommen, sorry Jungs…

Das was ich mitbekommen habe, hörte sich aber gut an. Im September werde ich sie mit Cro-Mags noch mal erleben und mir dann genauer ansehen.

Born From Pain aus dem niederländischen Heerlen waren als nächstes an der Reihe. Die 3. Show für mich in diesem Jahr, ich schaue sie mir immer wieder gerne an.
Während auf dem Nord Open Air in Essen die Stimmung von Anfang an kochte, schien das Publikum in Köln noch nicht richtig warm gelaufen zu sein. Je länger sie spielten, um so mehr Bewegung kam aber in die Leute.

Ryker´s mal live zu sehen, stand seit dem Sound of Revolution (Eindhoven) in diesem Sommer weit oben auf meiner Liste. Dort spielten sie parallel zu einer meiner Lieblingsband, Booze & Glory, denen ich meine volle Aufmerksamkeit widmete.
Somit habe ich sie verpasst, was mich später doch etwas ärgerte.

Ryker´s lieferten von Anfang an eine gute Show ab und wurden vom Publikum gefeiert! Frontman Dennis weiß, wie er die Massen begeistern kann und mischte sich dazu immer wieder unter die Leute, stagediven inklusive.

Mit The Outcast´s Voice und Dead End Street spielten sie zwei meiner Lieblingssongs. Leider war die Show viel zu schnell vorbei. Das Publikum hätte sicher noch ein paar mehr Songs vertragen können.

Mein Fazit: Sehr geile Band, die ich mir noch öfter ansehen werde!

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Dann war es endich so weit: The Godfather´s of Hardcore – Agnostic Front betraten die Bühne und wurden sofort frenetisch gefeiert, die Halle tobte!

Vinnie Stigma war der Spaß den er hatte, mal wieder sehr deutlich anzusehen. In alt bekannter Manier zog er seine „Stigma-Show“ durch und sorgte schon allein damit für eine super Stimmung.

Setlist Agnostic Front

  1. ELIMINATOR
  2. DEAD TO ME
  3. MY LIFE, MY WAY
  4. Police VIOLENCE
  5. ONLY IN AMERICA
  6. OLD NEW YORK
  7. ALL IS NOT FORGOTTEN
  8. PEACE
  9. CRUCIFED
  10. FOR MY FAMILY
  11. FRIEND OR FOE
  12. VICTIM IN PAIN
  13. YOUR MISTAKE
  14. POWER
  15. URBAN DECAY
  16. NEVER WALK ALONE
  17. GOTTO GO
  18. POLICE STATE
  19. TAKE ME BACK
  20. A MI MANERA
  21. ADDICTION
  22. PAULY THE DOG
  23. BLITZKRIEG BOP
Stäbruch Festival 2019

AGNOSTIC FRONT AUF DEM STÄBRUCH FESTIVAL 2019

Ein besonderes Highlight des Abends war, als Roger mit Urban Decay einen Song vom neuen Album Get Loud anstimmte – die Vorfreude auf das neue Album wächst!

Leider war auch dieser Gig viel zu schnell zu Ende und mit Blitzkrieg Bop von den Ramones beendeten sie Abend.

Vinnie Stigma und Craig Silverman ließen es sich aber nicht nehmen und verabschiedeten sich mit Handschlag von den Fans. Ich hatte das große Glück, dass Stigma noch sein Plektrum zwischen den Zähnen stecken hatte und ich es ihm freundlicherweise entwenden durfte – ich liebe diesen Kerl einfach!!!

Großer Respekt und Dank an die Jungs, dass sie auch nach 35 Jahren Victim In Pain mit so viel Herzblut bei der Sache sind und eine fantastische Show abliefern. Vielen Fans schenken sie so eine fette Erinnerung fürs Leben!

HARDCORE NEVER DIE!

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