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Bautzen – Nach dem TV-Eklat in der vergangenen Woche, sorgte AfD-Kandidatin Alice Weidel auch innerhalb der Hardcore-Szene am Wochenende für Aufregung. Während einem Konzert der Deutschpunk Band Kotkommando im örtlichen Jugend- und Kulturzentrum verließ sie kommentarlos den Moshpit und wurde anschließend an dem Abend nicht mehr gesehen. Grund dafür war allem Anschein nach die Aufforderung des Gitarristen der Band, sie solle sich von seinem Pedalboard distanzieren. Szene Putzen hat nachgefragt.

Augenzeugenberichten zufolge, moshte Frau Weidel noch zu Beginn des Sets lebhaft, tanze und machte auch den ein oder anderen Stagedive. Dies änderte sich jedoch nach ca. der Hälfte des Auftritts von Kotkommando. Während einer kurzen Pause zwischen zwei Songs wurde sie angeblich dabei ertappt, wie sie sich an den Fußschaltern des Gitarristen Andy „zu schaffen machte“.

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„Ich forderte sie auf, sich erstmal ganz schnell von meinem Pedalboard zu distanzieren. Daraufhin ist sie aufgesprungen und hat den Saal verlassen. Ich dachte mir, fuck was ist mit ihr denn los?“

Zuerst dachten einige Konzertbesucher, sie würde sich nur Backstage einige Häppchen holen, aber sie wurde im Anschluss nicht mehr im Jugend- und Kulturzentrum gesehen. Wir fragen nach, ob sich Andy vorstellen kann, welchen Grund es für Frau Weidel gäbe, sein Equipment zu befingern.

„Ich denke, Frau Weidel wollte uns einfach ihre Einstellung [des Gitarrensounds] aufdrücken. Sie hat alle Regler, bis auf die besorgten Mids komplett runtergedreht und ehrlich gesagt, klang das super scheiße. Total konservativ. Auf so einen altbackenen Sound haben wir in der Szene absolut keinen Bock. Im Übrigen hatte sie uns noch vor dem Konzert gefragt, ob wir heute den Song Alternative von The Exploited covern könnten. Die Ironie dabei blieb ihr wohl verschlossen.“

Weiteren Berichten zufolge irritierte Frau Weidel auch nach dem Auftritt der Vorgruppe, der Metalband Minimum Wage, die Zuschauermenge. Angeblich verkündete sie mehrmals lautstark, dass Metal eigentlich nicht auf Deutschpunk-Konzerten „integrierbar“ sei.

Ein Kommentar der Pressestelle der AfD-Kandidatin blieb Mangels Interesse unserseits leider aus.


Mehr Szene Putzen findet ihr hier!

 

*Szene Putzen ist unsere augenzwinkernde Liebeserklärung an Hardcore, die Subkultur und all ihre Eigenarten. Schließlich heißt es doch so schön: Was sich liebt, das neckt sich.

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