Home Punk Hardcore-Punk Boston Stranl...

Boston Stranlger – Fire ::: Review (2014)

1
Boston Strangler

“We don’t need friends like you” (Song: We Don’t Need)

Die Boston Strangler kommen wie der Name eigentlich schon sagt aus Boston und spielen auch gleichnamigen Hardcore. Boston Hardcore wie er besser nicht sein könnte und mit allen behaften für was dieser Stil steht bzw. was ihn ausmacht. Laut, roh, ungeschliffen. Also kein musikalisches Raffinesse und keine wilden Experimente. Dafür umso energiereicher, aggressiver und dadurch auch authentischer wie jede Beatdown-Band.

Nach der Primitive LP aus den Jahr 2012 ist Fire das zweite Album der Band. Die Stranglers existieren seit 2010 und setzten sich aus Mitgliedern von The Rival Mob, Mind Eraser und No Tolerence zusammen. Alle Fans des alten amerikanischen Hardcore aus den frühen 80ern werden komplett aus den Häuschen sein. Die BS könnte man perfekt auch 30 Jahre früher zu Bands wie DYS oder Negative FX zuordnen. Hardcore-Punk in seiner wohl aggressivsten und auch einfachsten Ausführung. Drei Akkorde, schnelles Schlagzeug, wütender Gesang. Kein weiterer Schnick Schnack.

Die LP enthält insgesamt 13 Songs und wurde via Fun With Smack Records veröffentlicht. Mit enhalten sind auch die Songs The Truth und Outcast die schon auf der Outlaw-Demo 2010 enhalten waren und noch einmal neu eingespielt wurden. Beide gehören definitiv zu den Highlights der LP und es war eine gute Entscheidung die Songs noch einmal bei einer besseren Produktion aufzunehmen. Weitere Anspieltipps sind We Don’t Need und Slow Burn. Doch auch die restlichen Songs bieten lupenreinen Hardcore-Punk, der es in sich hat.

Im Gegensatz zu dem Vorgänger hat der Punk-Einfluss auf Fire zugenommen. Es gibt ab und an mal ein kleines Gitarrensolo wie bei den Songs Forward Into Hell, Broken Spirit, oder Slow Burn. Die Straight-Edge-Band baut auch vermehr Bass-Lines ein.

- Werbung -
BDHW

Für mich ist Fire eines der Topplatten der letzten Monate. Viele neugegründete Bands sollten sich lieber solche Einflüssen nehmen, als irgendwelche dahergelaufen „Core-Bands“, „New-School“-Bands, oder wie diese sich sonst schimpfen. Die erste Auflage der LP ist bereits vergriffen, was bei diesem Brett nicht verwunderlich ist. Dicker Tipp für Fans von Negative Approach, Gang Green oder den Jerry Kids.

Anspieltipp: We Don’t Need, The Truth, Outlaw
Genre: Hardcore-Punk, Oldschool-Hardcore
Für Fans von: Negative Approach, The Rival Mob, Gang Green

Demons Run Amok - Fest
BEWERTUNG
Bewertung
Vorheriger BeitragAngel Du$t – A.D. ::: Review (2014)
Nächster BeitragThe Interrupters – s/t ::: Review (2015)
Mein Name ist Simon und ich habe AWAY FROM LIFE Anfang 2015 ins Leben gerufen. Ich lebe und liebe Hardcore & Punk-Rock seit meinem 13ten Lebensjahr und bin seitdem stetig auf der Suche nach neuen Bands. In meiner Freizeit besuche ich möglichst viele Shows, versuche mich durch verschiedene Sportarten fit zu halten, liebe gutes Essen und unternehme möglichst viel mit meinen Freunden und meiner Familie. Bei Fragen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge, könnt ihr euch gerne an mich wenden. DIY OR DIE!

1 Kommentar

Teile deine Meinung mit und schreibe einen Kommentar

Kommentar eingeben
Name eingeben