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Die Alpacas sind zurück! Am 9. November erscheint die neue EP Alpacacircus der Regensburger Newcomer Brew Berrymore. Vor ziemlich genau einem Jahr haben sie ihre erste EP Alpacalypse Now auf den Markt gebracht und seither zahlreiche Shows gespielt sowie zwei Bandcontests gewonnen. Dennoch haben sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht – ganz im Gegenteil! 

Alpacacircus liefert fünf neue Songs die im Vergleich zur recht experimentellen Vorgänger-EP an musikalischer Reife zugelegt haben. Ausgefallene Sounds gibt’s immer noch, aber das Ganze wirkt einen Tick stimmiger, ernsthafter! Die Synthesizer gehören natürlich nach wie vor zum Image der Band, wie auch ihre Leidenschaft für Alpacas. Die Synthies kommen allerdings stellenweise dezenter und durchdachter zum Einsatz als zuvor! 

Brew Berrymore

Brew Berrymore stehen für eine fantastische Mischung aus treibenden Beats, ausgetüftelten Gitarrenriffs und elektronischen Spielereien. Diese Band einem Genre zuzuschreiben ist kaum möglich. Ich höre hier allerdings verschiedenste Elemente diverser gitarrenlastiger Stile, die ich ziemlich gut finde! Der Opener Alpacalypse überzeugt mit mehrstimmigem Refrain, der lediglich vom sanften Klang einer Gitarre untermalt wird. Zum Ende hin wird der Sound deutlich lauter und wütender. Diese Stimmung greift Arrogance direkt auf – zum politischen Inhalt passt das natürlich wie die Faust auf’s Auge. Das Video dazu gibt’s am Ende des Beitrags, überzeugt euch selbst!

Den Sommerhit finde ich persönlich fantastisch. Die Stimme des Sängers kommt hier besonders gut heraus und auch textlich geht mir der Refrain ganz schön unter die Haut. Gegen Ende des Tracks wird hier nochmal ordentlich aufs Gaspedal gedrückt: verzerrter Sprechgesang und schnelle Drums sorgen für Kontrastprogramm! Kontrast zum Rest der EP bietet auch der letzte Song Sun – ein tanzbarer Beat und ein deutlich fröhlicheres Soundgewand sorgen für gute Laune!

Zum Gesamtkonzept haben sich die Berries wirklich Gedanken gemacht. Während zu Beginn mit Alpacalypse und Arrogance der Himmel über dem Alpacacircus noch ziemlich düster wirkt, klart er mit ihrem Sommerhit langsam auf. Spätestens mit dem letzten Track Sun strahlt dann tatsächlich die Sonne über das Land – schön! Alles in Allem ist auch die zweite EP der Newcomer vollends gelungen und strotz vor Professionalität. Nächstes Jahr möchte ich dann bitte ein ordentliches Debütalbum vorgelegt bekommen – Danke! 

Ihre eigene Ankündigung zur neuen EP möchte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten. Noch besser als ihre Instrumente beherrscht das Quintett die Kunst der Rede:

Mesdames et messieurs, bitte begrüßen Sie den Alpacacircus!
Nachdem Brew Berrymore 2017 noch mit der Alpacalypse zu kämpfen hatten, konnten sie 2018 die Bestien zähmen. Nun zieht der Zirkus durchs Land und verzaubert die Massen mit Synthie-Sirenen und Gitarren-Gewitter, während der Direktor Geschichten über die Gesellschaft, gescheiterte Clowns und widerspenstige Zirkustiere in die Manege brüllt.
Artistisch bewegen sich die fünf Regensburger Jungs auf, über, hinter oder gar unter ihren Instrumenten. Wie auf dem Hochseil balanciert die Zirkustruppe zwischen Rap-Parts, Funk, Rock und Electro. Aber sehen und hören Sie selbst, wenn der Zirkus auch in Ihrer Stadt die Zelte aufschlägt!

An folgenden Terminen könnt ihr den Zirkus hautnah erleben:

09.11.18 – Heimat Regensburg (Release Show)
17.11.18 – Zauberberg Passau
22.11.18 – Umsonst und Drinnen Club Erlangen
29.11.18 – Pooca Bar Hamburg
21.12.18 – Jugendzentrum Poschinger Villa Landshut

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