Die Regensburger Lokalhelden melden sich zurück: Die Alpacalypse haben sie überlebt und auch Corona macht Brew Berrymore (fast) nichts aus und zelebrieren nichtsdestotrotz ihr Album Release von Have A Beer In Stratosphere.

Brew Berrymore (Pressebild)
Brew Berrymore (Pressebild)

Die Mitglieder von Brew Berrymore kennt man bereits als glitzernde Band in der Regensburger Musiker*innen Szene. Die Finanzierung haben sie dieses Jahr durch eine Startnext Kampagne geschafft. Als besonderes Dankeschön ist der Frontmann sogar persönlich von Tür zu Tür gefahren, um die Pakete mit den CDs zu verteilen. Auch wenn die pompöse Release Show dieses Mal ausfallen musste, konnte die Band trotzdem auf ihre Art und Weise Danke sagen.

Seit der EP Alpacacircus sind zwei lange Jahre vergangen, in denen die Band hart an ihrem Debütalbum gearbeitet haben. Seit 2018 hat sich bei der Band viel getan. Die 10 Songs der Platte wirken vollwertiger als noch die beiden Vorgänger.

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Schauen wir mal, was wir noch so auf dem Album finden. Fangen wir gleich mal mit dem ersten Song des Albums an – Shake It Up. Der Name scheint auf jeden Fall Programm zu sein. Der Song hat einen sehr eingängigen Refrain, der auch wirklich zum shaken animiert. Ich habe ja auch gehört, dass die Berries (wie sie auch umgangssprachlich genannt werden) eine charismatische Live-Band sind. Leider kam ich noch nie in das Vergnügen.

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Die aller erste Singleauskopplung Heart Shaped Socks ist eher weniger aufregend. Okay, bei dem Namen wären fetzige Riffs und Screams vielleicht auch unangebracht. Dennoch passt es zu dem glitzernden, kuscheligen Bild, was Brew Berrymore auch bereits in alten Songs generiert hat.

Ruhig und kuschelig sind die Alpaca-Rock Jungs jedoch nicht immer. Bei Love Is A Powerful Word wird schon eher ein ernsterer Ton angestimmt. Dabei hat mich die überraschend kräftige Stimme des Frontmanns ein wenig überrascht – positiv natürlich! Bei mir punktet man immer, wenn eine rauchige, kratzige Stimme zum Einsatz kommt.

Ich muss sagen mein absoluter Favorit ist keiner der populäreren Singleauskopplungen, obwohl ich sagen muss, dass ich Keep It In Your Mind sehr gerne höre, da der Song sehr gut ins Ohr geht. Nein, mein Favorit ist Joy!. Der Song beinhaltet abgefahrene Synthie Parts und ist auch eher von der schnelleren Sorte. Außerdem hören wir hier wieder die unpolierte Stimme mitsamt verrücktem Lachen zu Beginn.

Ein besonderes Feature, was noch explizit benannt werden sollte, ist auf jeden Fall der Synthesizer. Was wären Brew Berrymore ohne Synthie Elemente? Es lohnt sich auf jeden Fall in diese Platte reinzuhören!

FAZIT

Brew Berrymore
Brew Berrymore

Der Titel des letzten Songs beschreibt ein bisschen meine Gedanken zu diesem Album – Spinning Around. Die Brew Berrymores sind auf jeden Fall eine Gruppe mit vielen verschiedenen Elementen und auch kein Song ähnelt dem nächsten. Beim ersten kompletten Durchspielen war es zunächst ein großes Auf und Ab für mich. Das Gute ist, dass es bei Have A Beer In Stratosphere nicht nur bei einem Mal Hören bleibt! Die Platte läuft auch ein zweites, drittes und zehntes Mal und sie wird nicht langweilig. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Auf ein Bier (oder zwei)!

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Regina
Oi, ich bin Regina und vor Ort in Regensburg aktiv. Ich beschäftige mich, neben vielen verschiedenen politischen und subkulturellen Dingen, bei Away From Life mit Reviews, Konzertberichten und Interviews. Ich bin wirklich oft auf Konzerten und manchmal sogar mit Kamera in der Hand. Musikalisch höre ich primär (Post-)Hardcore und Punk (auch viel Pop-Punk, not sorry).
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