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Dead Serious Recordings

Gut, dass ich keine Promozettel lese. Das neue Album von Contra hab ich mir mal aus gut Glück aus dem Pool geangelt und nach dem ersten Durchlauf war ich mir sicher, dass es sich um schwedischen Death Metal handeln muss. Und zwar mit Ctuhulu-Thematik oder zumindest was Okkultem, wie man ja auch unschwer an Titeln wie CrevvCult und SexSatan erkennen kann. Auch das Cover zeigte in diese Richtung. So staunte ich nicht schlecht als ich bei den Recherchen feststellen muss, dass die Band aus dem Ruhrpott stammt und zu allem Überfluss auch noch Hardcore spielen soll… Wtf? Nun ja, das nennt man heutzutage wohl Metallized Hardcore oder halt einfach Metalcore. Nun ja, an den Leuten kann mans dann auch erkennen, waren die doch mal bei so illustren Kapellen wie Copykill, In Blood We Trust, Fallbrawl und Reduction aktiv. Zudem wurde das Debütalbum bei Marc Goerts von Caliban eingeprügelt. Dann passts ja wieder.

Sicher, Hardcore-Elemente kann man ja durchaus ausmachen. So gibts natürlich Breakdowns und einige Parts schreien nach Circle Pit beziehungsweise Wall of Death, nur sind diese Elemente im Metal ja auch nichts seltenes geworden. Die Band steht bei One Life One Crew Records unter Vertrag, ihr Livedebüt fand dann auch am 5. November 2016 beim One Life One Crew Fest statt. Seit diesem Tag ist auch das Album erhältlich.

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Stäbruch Festival

Zu Avalanche und CrevvCult wurden auch Videos gedreht. Zieht sie euch mal rein, vielleicht ist die Musik ja für den ein oder anderen etwas. Ich hab das Album jetzt mehrfach gehört und bin echt positiv überrascht von so einem guten Debütalbum an der Grenze zwischen Hardcore und Metal. Hervorzuheben ist der brutal-fiese Gesang von Sänger Sascha (Ex Copykill) und die tighte Produktion. Die 12“-LP kommt im Übrigen mit Bonustrack.

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BEWERTUNG
Review
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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