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Conveyer – No Future ::: Review (2017)

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Was geht ab in Eau Claire, Wisconsin? Ohne dem Städtchen Unrecht tun zu wollen, fällt mir spontan außer der Band Conveyer nicht viel ein. Sie bezeichnen ihren Stil selbst als „Spirit Filled Hardcore“, was erstmal einiges offen lässt, beim Anhören aber durchaus Sinn ergibt. Das wird bei dem Genuss ihres neuen Albums No Future (VÖ 23.06.2017) eindrucksvoll klar.

Die seit 2011, in mehrfach wechselnder Besetzung, aktive Band veröffentlicht über Victory / Soulfood Ihr zweites Full-Length-Album nach dem 2015 erschienenen Debut When Given Time To Grown und macht damit aus meiner Perspektive einen gewaltigen Entwicklungsschritt.

Die Vocals und das Songwriting auf No Future klingen vielschichtiger und abwechslungsreicher als beim Vorgänger. Die Songs leben von den Tempowechseln (ich persönlich stehe sehr auf die schnellen Parts), den Breaks, den emotionalen Scream- und Clean-Vocals. Conveyer nehmen einen mit auf eine Reise; die Songs hören und fühlen sich wütend, aggressiv, verzweifelt, nachdenklich aber auch hoffnungsvoll an. Irgendwie voll Emo…aber gut!

Die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Greg Thomas (u.a. Shai Hulud) war ganz offensichtlich eine gute Entscheidung. Die Produktion ist eine runde Sache…laut Aussage der Plattenfirma hat er den Songs „den nötigen Feinschliff“ verpasst, was man getrost so stehen lassen kann.

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Optimist

Meine persönlichen Anspieltipps sind Dust, Haunt, No Future, Tunnel Vision und Parting Word. Wäre ziemlich cool diese Songs bald bei Shows auf der Tanzfläche antesten zu können.

Was die Band zu den Songs sagt, ob und wann sie das Album in Europa präsentieren wird und welche Bands sie als große Inspiration bezeichnen, ist bald bei uns in einem Interview zu lesen.

Bis dahin viel Spaß mit No Future…klare Empfehlung!

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