- Werbung -
Optimist

Am 7. April veröffentlichen Dead Like Juliet nach einer Demo und zwei EPs ihren ersten Longplayer Stranger Shores. Pünktlich zum Release startet auch gleichzeitig die Tour des italienischen Melodic-Hardcore-Sextetts.

Ich muss gestehen, dass ich im Bereich Hardcore ja nicht sehr bewandert bin. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist mir der Sound meist zu derb, der Beat zu schnell und sowieso mangelt es mir oftmals an Melodie. Ganz anders ist das bei Dead Like Juliet. Die Italiener begeistern mich bereits innerhalb der ersten Minute des Openers The Change. Während es im Anschluss an das Intro, welches ich an dieser Stelle umkommentiert lasse, erstmal verdammt laut und verdammt schnell aus den Boxen dröhnt, folgt ein eindrucksvoller Schlagabtausch zwischen derben Shouts und dreckigen Clean-Vocals.

Dead Like Juliet (Pressebild)

Der zweite Song Those Rivers steht dem in nichts nach. Schnelle Riffs werden von  ausreichend Breakdowns, die richtig Bock auf den nächsten Moshpit machen, abgewechselt. Mit Unwanted gibt’s erstmal eine akustische Verschnaufpause, allerdings auch nur eine halbe Minute lang. Dann geht’s wieder ordentlich zur Sache. Bis zum Schluss gibt es dann kaum noch Momente zum durchatmen. Wenn es nicht gerade heftig auf’s Maul gibt, sorgen die von mir so geliebten melodischen Parts für Gänsehaut.

Breakdowns en masse, mehrstimmige Refrains und Crowd-Shouts sowie ausgetüfftelte Gitarrenriffs zeichnen den Sound der Italiener aus. Stellenweise präsentieren sich die einzelnen Elemente zwar etwas langwierig, dennoch fehlt es hier an nichts. Vor allem mit Scared und Alone Or Together haben die Jungs zwei Songs auf das Album gepackt, die ich neben ein paar Nummern von Stick To Your Guns und Comeback Kid definitiv auf meine persönliche All-Time-Favorites-Playlist setzen werde.

- Werbung -
Ninetynine

In Sachen Melodic-Hardcore definitiv eine Band, die mich um den Finger wickeln kann. Bereits im Jahr 2016 konnten sie meinen Kollegen mit ihrer EP Tempest für sich gewinnen. Das Debütalbum Stranger Shores kann sich auf jeden Fall sehen lassen und dürfte auch live ziemlich geil kommen.

- Werbung -
Demons Run Amok

Beitrag kommentieren

Kommentar eingeben
Name eingeben