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Distemper am 14. Oktober 2018 in Ulm

Russische Skalegenden immer noch voller Spielfreude

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Mein Wochenendplan sah ursprünglich ein vollgepacktes Konzertwochenende in der neuen Heimat Ulm vor. Angefangen am Freitag mit dem Konzert der Münchner Band Urbaner Verschleiß, organisiert von Broken Stage, gefolgt von Dirt Box Disco am Samstag und zum Abschluss Distemper am Sonntag jeweils in der Beteigeuze. Leider machte mir eine Erkältung einen Strich durch die Rechnung und ich schaffte es nur zu Distemper am Sonntag in der Beteigeuze im Westen von Ulm.

Das ganze Konzert war aufgrund des Sonntags als „Kaffeekränzchen“ angekündigt und begann somit schon am späten Nachmittag. Als Einstieg in den Abend war die Band Kommando Walter auserkoren, die hierbei ihren ersten Auftritt absolvierten. Was die Band aus Ulm in der nächsten Stunde zeigte, war dabei Alles außer langweilig. Beginnend als normale Besetzung aus Gesang, Bass, Gitarre und Schlagzeug kamen im Laufe des Konzertes Dinge, wie ein Keyboard, eine Trompete, Soundeinlagen vom Laptop, ein Theaterstück oder eine verkleidete Person als „Walter“, welcher Süßigkeiten warf, hinzu und erzeugten ein „vollumfängliches“ Unterhaltungsprogramm. Musikalisch bewegten sie sich dabei zwischen Ska über Deutschpunk hin zur NDW. Das Ganze muss man mögen, mich hat die Band aber auf jeden Fall unterhalten. Abgeschlossen wurde das Set mit dem Song Knusperknaus und einem Cover von You’ll Never Walk Alone und war ein guter Start in den frühen Abend.

Ca. um 19:15 Uhr starteten dann die Distemper (bei uns auch schon im Interview) in den Abend. Eine Band, die ich schon seit etlichen Jahren kannte, aber noch nie live gesehen hatte. Im Nachhinein bereue ich das ein wenig, denn die Band gab von Anfang Vollgas und hatte die ca. 60 Leute in der Beteigeuze sofort im Griff. Voller Spielfreude zelebrierten die Herren aus Russland 90 Minuten ein feines und tanzfreudiges Skakonzert, das v.a.   durch die Spielfreude der Band geprägt war. Die Songs und Ansagen waren zum größten Teil auf Russisch, was aber eher dem Verständnis schadete als dem Konzert. Immer mitten im Getümmel war ein Teil der Band, welcher verkleidet als Hund die Besucher animierte und 90 Minuten durchtanzte. Respekt! Das gelungene Set wurde beendet mit einem Cover von If the kids are united, sodass alle Besucher vollends zufrieden waren und noch früh am Abend den Heimweg antreten konnten. Gerne wieder!

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