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Doc Rotten und Alarmstufe Rot im Gasthaus Sutter, Zweibrücken am 2. Oktober 2018

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Am Tag vor dem „wichtigsten“ Feiertag von Deutschland plagte mich abends die Langeweile. Was tun? Nun, um sich auf den nachfolgenden Feiertag vorzubereiten, hilft natürlich eien gehörige Portion Deutschpunk. Also flugs geguckt, was so geht und siehe da: in Zweibrücken rocken Alarmstufe Rot mit Doc Rotten aus Trenton, New Jersey. geht auch erst um 22:00 los, also nix wie hin…

Motto des Abends war definitiv: Du spielst das selbe Riff von früh morgens bis grad eben/Weil ausgerechnet jetzt eine Saite reißt (Knochenfabrik), denn genau das passierte dem Alarmstufe Rot-Gitarristen direkt nach dem ersten Song. Zum Glück waren Doc Rotten zur Stelle und schon nach etwa 10 Minuten konnte es weiter gehen. Alarmstufe Rot spielen Deutschpunk, wie er sein sollte: antifaschistisch, schnell, hart und ohne jeglichen Schnörkel. Live ist nicht alles immer so gut verständlich, aber Songtitel wie Nazischwein, Modeaffen und Besorgte Bürger (müsste ein neuer Song gewesen sein) sprechen eine deutliche Sprache. Abgerundet wurde der schon ziemlich schrammelige Deutschpunk, der sich unter anderem auf Wizo-Sideprojekt WTZ beruft, durch eine schöne Ballade mit politischem text von Sänger Marius. Danach wurde weiter geknüppelt. Schon nach kurzer Zeit war der Keller des Gasthauses Sutter dermaßen zugenebelt, das nicht nur ihre eigenen Bilder nicht mehr so optimal wurden, sondern (wie ihr unten erkennen könnt) auch die Bilder der darauffolgenden Band nix mehr geworden sind. Egal, es folgte auf Grund von Zugaberufen das wunderschöne Dritte-Wahl-Cover Greif ein, danach war kurze Umbaupause.

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AWAY FROM LIFE Streets

Doc Rotten aus New Jersey haben Bock. Das hat man schon daran gesehen, dass sie auch bei Alarmstufe Rot dabei waren und die Jungs feierten. Die erste Show ihrer ersten Europatournee, kleiner Laden, passte alles perfekt. Und schon gings ab. Die Einflüsse der Punkrocker sind relativ klar: Dropkick Murphys minus Folk, aber die gleichen knackigen Melodien und ein gut aufgelegter Sänger, der wirklich alles gab. Doch auch hier schlug der Knochenfabrik-Fluch zu, auch hier riss eine Seite und so gabs dann leider auch bei ihrem Set Verzögerung. Machte aber gar nix. Die Band hats einfach drauf, insbesondere wenn im Zugabenteil dann alle Einflüsse vereint werden: Barroom Heroes von den Murphys, On the Wall von Cock Sparrer und Clash City Rockers von The Clash. da hielt auch das Publikum das Rumstehen nimmer aus und es gab noch ein kleines bisschen Pogo.

Viel Glück auf der weiteren Reise. Einen Fan habt ihr schon mal gewonnen.

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