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DOE & O CAPTAIN! MY CAPTAIN im Tante Anna (Saarbrücken) am 3. Oktober 2018

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Wie ich bereits im letzten Post von meinem Konzertmarathon schrieb, war am 3. Oktober ein ganz besonderer Feiertag, nämlich der „Alle-Saarländer-fahren-zum-Einkaufen-nach-Frankreich“-Tag. Aber noch etwas war, etwas länger her als 28 Jahre glaube ich… Jedenfalls an diesem Tag wurde Alexander Rück, seines Zeichen CEO von Rueck’n’Roll Records geboren und seitdem gibts dann wohl diesen Feiertag… Und diesen Feiertag muss man dann auch gebührend feiern. Alex lud zu Sekt und… äh, Moment zu Bier und Hot Dogs ein. Für nichjt geladene Gäste war es dann ein Livekonzert, um die Jubiläumsfeierlichkeiten besser tarnen zu können… Ok, ich hör schon auf mit dem Quatsch… Alex hatte Geburtstag und veranstaltete am gleichen Tag ein Konzert, also gabs zwei Gründe ins Tante Anna zu gehen.. Beziehungsweise eigentlich drei. Fangen wir mal mit dem zweiten an (es sei denn irgendjemanden interessiert, wie mir die Hot Dogs geschmeckt haben):

O Captain! My Captain, die sympathischen Akustik-Punker aus Wadern haben extra für dieses Konzert ihre selbst gewählte Konzertpause unterbrochen. Natürlich waren sie nicht untätig und haben fleißig neues Material geschrieben, das vermutlich nächstes Jahr erscheinen wird. Sehr entspannt starteten sie den offiziellen Teil des Abends mit jeder Menge Spielfreude und einem Set, das sowohl neue als auch alte Songs umfasste. Los gings mit Let It Go, danach folgten elf weitere Songs. Je nach Bedarf wurden neben der klassischen Bandbesetzung auch mal Bläser oder Maracas ausgepackt. Der Laptop gehört bei Akustiksets mittlerweile auch immer mit dabei. Ein schöner Auftritt, der keine Wünsche offen ließ. Bin sehr gespannt auf das neue Material.

Doe aus Aberdeen, Southampton & Essex waren gerade auf Tour und spielten natürlich gerne bei dem, wie im Tante Anna üblichen, Hutkonzert. Dochj bevor der Hut herumging wurde die Band erstmal mit Wunderkerzen begrüßt. Das fand Sängerin Nicola sehr toll und bedankte sich auch artig dafür. Zum Dank gingen dannn beim nächsten Lied nochmal die Wunderkerzen in die Luft. Tolle Stimmung, tolle Band. Musikalisch merkt man klar einen Weezer-Einfluss, ich finde auch Nirvana zu Bleach-Zeiten ein passender Vergleich. Vielleicht alles etwas punkiger. Ihr Set unterbrachen sie kurz noch an einer Stelle, um eine dreckig-schöne Alles-Gute-zum-Geburtstag-Version (auf deutsch!) zum Besten zu geben. Nicola hatte nämlich mal Deutsch in der Schule, aber der war wohl so realitätsfern, wie bei uns der Französischunterricht (Saarländer wissen, was ich meine). Jedenfalls eine sehr sympathische Band. Checkt mal ihr aktuelles Album Grow Into It

Ein sehr schöner Konzertabend und eine tolle Geburtstagsfeier!

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