Ohne seine Blues Explosion spielt hier Jon Spencer trotzdem das was er am besten kann, Bluesrock aus der Garage. Roh und wild, scheinbar ist er auch etwas angesäuert.
12 Titel auf ca. eine halbe Stunde verteilt, mittenlastig verzerrte R´n`R-Gitarre, fuzziger Bass und wilde Drums, die aber auch immer wieder straight marschieren. Ab und zu ein Tasteninstrument eingestreut. Punk ist hier mehr die Attitüde als die Spielart, aber der Rotz und die Power sind da.
Mit Coolness werden die Riffs der 60er ins Jetzt transportiert. Das macht Spass, muss man aber vom Sound echt mögen. Hier wird nicht auf Massentauglichkeit gezielt, sondern das Konzept durchgezogen und Vintage schreit aus den Boxen.
Bei den ersten beiden Rotationen war ich neugierig, ab der dritten habe ich es dann echt gefeiert. Das Album ist als Ganzes gelungen und die Songs haben alle ähnliche Qualität. Der Sound ist perfekt für die Musik gemixt und das Cover verspricht den Inhalt passend.
Anpsieltipps: Vermin Attack! & Orange Slice Blues
Fazit: Wer sich auf roughen Bluesrock einlassen will, hier gerne zugreifen.

















