NoFuture hatte ich bereits zu ihrem ersten Demoalbum I im Review (siehe hier). Nun liegt mir ein weiteres Werk der Band aus HASSberg, Bayern vor. Das Cover ist schon mal sehr oldschoolig. Und auch musikalisch geht es wesentlich räudiger zu als auf dem Demo, das ich damals mehr so „mäh“ fand. Aber die Band hat sich stark weiterentwickelt. Hier gehts voll auf die zwölf, dreckige Riffs, räudige Produktion, klare Kante. Die Texte gehen voll in Ordnung, sind im typischen 80er Jahre Stil gehalten. Titel wie Punks&Skins, Bonzenpolka und Gewaltsaufen spricht Bände. Dazu ein schönes Cover von No Surrender, im Original von von Blitz. Anspieltipps sind das Titelstück, Blutmai sowie Preis der Freiheit, aber eigentlich sind alle Songs hörenswert.

Innovationen sollte man keine erwarten, aber wer mal woeder Bock auf ein schönes, dreckiges Punkalbum im Stil von Toxoplasma, Chaos Z, VKJ oder Daily Terror hat, wird hier sicherlich fündig.
Das DIY-Album gibts für 6,66 bei Bandcamp digital. Vor ein paar Tagen ist auch eine Vinylversion erschienen. Die gibts bei der band selbst natürlich sowie bei Mist-Music-Rekotz. Dort gibts auch das schöne Zitat „So hat Punk in den frühen 80igern geklungen und so soll er auch 2026 klingen“, das wohl von uns stammt, dann zitiere ich den guten Simon mal auch.
- Fresst sie alle auf 02:40
- Der Preis der Freiheit 03:02
- Tränen 02:11
- Rattenfänger 02:43
- Blutmai 03:24
- Exekutive 03:08
- Bizarre Zeiten 02:54
- Wir halten durch 02:15
- Punks & Skins 03:16
- Gewaltsaufen 02:01
- Bonzenpolka 03:23
- No Surrender 02:44
- Wer Krieg sät… 03:26


















