© WRANG

Mit der sehr neuen belgischen Hardcore-Band WRVNG konnte ich kürzlich ein Interview führen. Ausgesprochen wird der Name wie WRANG und die Gruppe besteht aus Krulle (Guitar), Thomas Masn (Drums), Tijs (Bass), Bert (Vocals). Die aktuelle Single ist Spectacle Of Fear und im Oktober 2026 erscheint die EP Slow Motion Ruins.

Sänger Bert und Bassist Tijs spielten gemeinsam bei Sundays; Bert war zudem bei Static Vision aktiv, einer Band, die nach wie vor besteht. Schlagzeuger Thomas (Masn) und Gitarrist Krulle spielten gemeinsam bei Heaver.

Welches Album hatte den größten Einfluss auf dich als Musiker?

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Bert: Raised Fist – „Dedication“ Ich weiß noch, wie ich das Album damals rauf und runter gehört habe!
Tijs: Ceremony – „Violence“
Krulle: Modern Life Is War – „Witness“
Masn: Birds in Row – „Gris Klein“

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Welcher Song kam positiver bei dem Publikum an, als du erwartest hast? Und wieso hattest du diese Erwartung(en)/Befürchtungen?

Wir haben gerade einen Song veröffentlicht, „Spectacle of Fear“, und dafür positives Feedback erhalten.

Gibt es ein Buch/Film, das/der Einfluss auf eure Texte genommen hat? Wenn ja, welches/welcher und wieso (gerade dieses Werk)?

Meistens entstehen die Texte aus alltäglichen Situationen, derzeit sind sie stark von den Ereignissen in der Welt geprägt. Aber wenn wir uns für ein Buch und einen Film entscheiden müssten, wären es diese. Buch: „One Day Everyone Will Always Have Been Against This“ von Omar El Akkad
Film: „Die Verurteilten“

Wie entstehen eure Songs in der Regel, ausgehend von einem Riff, spielt ihr einfach los und ordnet dann …?

Krulle, unser Gitarrist, schreibt Riffs und setzt sich mit Masn (unserem Schlagzeuger) zusammen, und gemeinsam fangen sie an, die Songs zu gestalten. Ich schreibe einige Texte, Tijs (Bass) legt ein paar Basslinien fest, und dann nehmen wir die Songs auf. Der Prozess läuft reibungslos, und wir teilen dieselbe Leidenschaft und dieselbe Vorstellung davon, wie die Songs klingen sollen. Das alles geschieht ganz natürlich.

Was für Emotionen wollt ihr beim Publikum auslösen und weshalb?

Wir möchten, dass die Leute darüber nachdenken, worüber wir singen. Wir möchten, dass sie eine Art Wut verspüren, das Gefühl der Ungerechtigkeit, das uns umgibt, und wir möchten jedem klar machen, dass JEDER gleich ist, unabhängig von Geschlecht oder Hautfarbe. Bei keinem unserer Konzerte gibt es auch nur den geringsten Platz für Rassismus, Faschismus oder Sexismus.

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Welches Instrumentarium habt ihr bei euren Aufnahmen zum aktuellen Album genutzt und wieso fiel die Wahl genau darauf?

Wir haben alles selbst aufgenommen, nur mit dem Equipment, das wir hatten. Wir wollten, dass die EP pur und roh klingt. Ich glaube, das ist uns gelungen.

🎧 Folgt unserer Playlist
– Playlist: Happy Release Day

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