Agnostic Front live Roxy Flensburg_ Credits Z13 Fotografie (11)

Hierbei handelt es sich um einen Beitrag von Timmy (Z13 Fotografie).


Feel the music, we’re singing it loud
Feel the music, it’s moving the crowd
Feel the music, we circle around
Hear the sounds of the underground

Nach 9,5 Stunden Arbeit bei schwülwarmem Wetter – Juli verdammt, was ist denn nur los mit dir – war das Herz die treibende Kraft, mich noch einmal auf die Autobahn zu schwingen – raus aus dem Alltag, der Musik entgegen.

Die NYHC-Legende Agnostic Front um Urgesteine Vinnie Stigma und Sänger und Plattensammlerkollegen Roger Miret gastierte in gewohnter Regelmäßgkeit erneut in Flensburg.
Nach dem letzten fulminanten Auftritt der New Yorker 2024, damals mit Violent Way und Murphy`s Law war man diesmal allein unterwegs, nichtsdestotrotz aber wieder standesgemäß im dicken Nightliner eines Berliner Anbieters. Zwischen Rostock und dem Rock Harz war der Norden fest gebucht und man wollte mit Songs des neuen Albums Echoes in Eternity sowie alten Klassikern alle begeistern, die sich unter der Woche einen Mittwochabend freischaufeln konnten.

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Ich erreichte die Mergenthaler Straße leider etwas später als erhofft – wenn es zeitlich eh schon knapp ist, müssen natürlich auch noch sämtliche Sonntagsfahrer unterwegs sein – und hörte beim Anschnallen des Kameraholsters schon die vertrauten dumpfen Saitenklänge und Rogers markante Stimme.

Aufs Begrüßungsbier verzichtet, Fredi an der Tür begrüßt und schnellstens den Weg zur Eckbühne genommen, war es dann ab Sekunde 3 oder 4 wie immer, wenn diese wohligen Oldschool-Klänge ertönen. Das Grinsen schien wie in mein Gesicht getackert, der Körper wollte tanzen und Gleichgesinnte waren sofort ausgemacht.

Unity, die Maschine Agnostic Front zog wie bei Over The Top, einfach die Cap umdrehen und let`s go!
Heute war es etwas schwerer, an zufriedenstellende Bilder zu kommen, da die feuchte Luft, das äußerst dezente Grundbühnenlicht und der Bühnennebel sich nicht einigen konnten, wer mir als erster den Fokus verhageln wollte. So blieb Roger heute extrem flink und wieselgleich guten Aufnahmen weitestgehend fern, nicht aber Vinnie.

Neben vielen Klassikern wie Old New York oder Gotta Go wurden auch Songs des aktuellen Albums Echoes In Eternity gespielt. Hier hat Sunday Matinee wirklich das Zeug zu einem Kult-Song.

Es war wieder ein fantastischer Auftritt des New Yorker Abrissgaranten, nur etwas ungewohnt, weil es ohne Opener sofort von null auf hundert ging. Nach dem Gig war dann noch Zeit, mit Vinnie Stigma abzuhängen und einen alten Freund aus Jugendzeiten zu treffen, der in den 90ern die Zeit unserer Hardcore-Band begleitet hatte und zu berichten wusste, dass ich ihm damals das musikalische Herz für Peter Gabriel geöffnet hätte.

It`s all about music!

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– Playlist: Happy Release Day

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