No Fun At All aus Schweden eröffnen das diesjährige Save the Core Festival am 4. Juli 2026 in Nürnberg. Sie liefern seit 1991 skandinavischen Melodic Punk in Reinform: schnell, präzise und eingängig, ohne an Härte zu verlieren. Sie stehen für die klassische „Skandi-Schule“ – kompromisslos nach vorne, mit starken Hooks und hohem Energielevel. Live ein Garant für Bewegung und Mitsingmomente. In Vorbereitung auf das Save the Core Festival haben sie uns ein paar Fragen beantwortet.
AFL: Save The Core steht für Punk und Hardcore jenseits von Trends. Was bedeutet „Core“ für euch heute, mit Blick auf eure lange Bandgeschichte?
No Fun At All: Für uns bedeutet „Core“, an seinen Werten festzuhalten.
Viele Bands, die beim Save The Core spielen, stehen für Beständigkeit statt Hype. Könnt ihr euch damit identifizieren?
Alle Bands dieser Ausgabe des Save The Core haben eine lange Geschichte innerhalb der Punk-/Hardcore-Szene – wir eingeschlossen. Deshalb können wir uns definitiv eher mit dem Konzept von Beständigkeit als mit Hype identifizieren, obwohl gegen Hype natürlich nichts einzuwenden ist. Wir haben immer versucht, uns in gewisser Weise weiterzuentwickeln und dabei trotzdem den gleichen Spirit zu bewahren. Ich denke, das Wichtigste ist, den Geist der Band zu erhalten – egal, in welche musikalische Richtung man sich bewegt. Manchmal muss man auch etwas Neues ausprobieren, um das Feuer am Brennen zu halten.
Viele eurer Fans sind mit eurer Musik älter geworden, während eine neue Generation euch entdeckt. Nehmt ihr diese Mischung auf euren Konzerten wahr und beeinflusst sie eure Setlists?
Diese Mischung der Generationen nehmen wir auf jeden Fall wahr. Eltern bringen ihre Kinder zu den Shows – das ist wunderschön zu sehen. Einige von uns haben selbst Kinder in ihren Zwanzigern, und es ist großartig zu erleben, dass Menschen aller Generationen immer noch auf Punkrock stehen. Unsere Setlists beeinflusst das allerdings nicht. Wir versuchen, alte „Hits“ mit Songs zu mischen, die wir lange nicht gespielt haben, einfach um es abwechslungsreicher und spannender zu gestalten.
Wenn ihr an „Save The Core 2026“ denkt: Wird euer Set eher die Vergangenheit feiern oder ein Statement im Hier und Jetzt sein?
Unsere Shows sind eigentlich immer eine Mischung aus beidem – außer wir spielen ein spezielles Konzept, zum Beispiel ein bestimmtes Album komplett. Wir haben überhaupt kein Problem damit, die Songs zu spielen, die viele als Klassiker sehen – im Gegenteil, wir verstehen das total: Die Leute wollen die Klassiker hören. Das macht uns auch Spaß. Aber gleichzeitig wollen wir uns auch den neueren Songs widmen, die wir in letzter Zeit geschrieben haben.
Save The Core ist mehr als nur ein Festival. Was macht für euch den perfekten Festivalmoment aus?
Gutes Wetter, gutes Essen, nette Leute, perfekter Sound, ein großartiges Konzert und die Möglichkeit, noch ein paar andere starke Bands zu sehen.
Line-Up für das Save The Core
Sex Pistols, Walls Of Jericho, Biohazard, Agnostic Front, The Bones, Strung Out, Jaya The Cat, No Fun At All
Tickets für das Save The Core 2026 könnt ihr euch hier sichern.


















