Acht Songs, acht mal Hardcore-Punk. Schwere Gitarren, böse Riffs und eine richtig schön aggressive Grundhaltung. Absoluter Old-School-HC. Triple Lutz krachen auf In The Hands Of An Angry Mob richtig frisch daher, obwohl die Mucke und der Stil auch wunderbar in die 80er und 90er gepasst hätte. Die Band kommt aus Portland und hat in zwei Tagen einen Debüt-banger aufgenommen, der wahrscheinlich zu den erfrischendsten Neuentdeckungen des Jahres gehören wird. Bei uns wird das Album physisch über SBÄM Records veröffentlicht und es lohnt sich.

Trigger Warning startet den Reigen und wechselt zwischen schwerfälligem HC und doch schnellem HC-Punk. Immer wieder wird das Tempo gedrosselt und die bösen Riffs nehmen viel Raum ein. Auch der verzerrte Bass hat viel Biss. Dann wirds schneller und richtig böse. Brainwashed schiebt so richtig. Triple Lutz bedienen alles, was das Herz begehrt. Auch die Songs, die in „normalem“ Tempo gehalten sind und nicht groß durch besondere Riffs oder so auffallen, sind kurzweilig. Teilweise tragen auch die Bassläufe dazu bei, dem Lied die nötige Würze und Abwechslung zu geben.
Mit Dead Grass findet sich sogar ein relativ ruhiger, destruktiver Track auf dem Album wieder. Ultraviolet bietet dann sogar etwas Melodie und Mitsing-Charakter. Aber immer ist der Sound relativ rau und derb, auch wenn sich Crowd-Vocals oder Gangshouts unter den Rest des Songs mischen.
In The Hands Of An Angry Mob ist, wie schon erwähnt ein fettes Stück Punk mit genügend HC-Einschlag. Von Anfang bis Ende geht das Album nach vorne, macht an den richtigen Stellen etwas Pause und macht Laune.

















