Itchy – Ja Als Ob ::: Review (2020)

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Itchy – Ja Als Ob (CD/LP – Findaway Records – 2020)

Mit All We Know haben Itchy 2017 ihr bis dato grossartigstes Werk veröffentlicht. Eine Band die in meinen Augen irgendwie immer im Schatten anderer stand, machte musikalisch ganz schön eine Ansage und veröffentlichte eines der von mir im Jahr 2017 meist gehörten Alben. Was sollte danach kommen?

Itchy (Pressebild, 2019)
Itchy (Pressebild, 2019)

Beim letzten Album wurde der Bandname von Itchy Poopzkid auf ein simples Itchy gekürzt. Beim neuen Album wurde nun die Sprache von englisch auf deutsch geändert. Was soll das? Massig Bands die halbwegs Erfolg haben und auch eine Weile dabei sind, seien es Donots, Smile And Burn oder eben Itchy, fangen an auf deutsch zu singen. Bei den Donots hat es nach dem ersten Album gleich sehr viel an Charme verloren und auch Itchy tun sich leider sehr schwer damit. Massig Kalendersprüche gibt es und irgendwie passt mir auch oft die Art wie die Band singt nicht wirklich; im englischen hätte das glaube ich noch weiterhin besser gepasst.

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Musikalisch zeigt sich die Band sehr vielfältig. Mit Faust kommt direkt zu Beginn ein cooler Punk-Rock-Song. Ja als ob folgt dem Ganzen und erinnert mich an neue Fettes Brot. Bei Ich wollte noch singt Sebastian Madsen mit. Das Ganze klingt vom Songwriting auch sehr nach Madsen. Unser Lied erinnert SEHR an Stop The Clocks.

Auch wenn sich das Ganze hier sehr negativ liest, hat das Album auch schon seine guten Songs, doch leider spielt dieses Album unter dem Vorgänger.

Die Band sollte aufhören anderen Bands nachzueifern und ihr eigenes Ding durchziehen. Man kann drüber singen gegen den Wind zu pissen, sollte es dann aber auch tun.

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