Best-Of HC-Punk 2021: Der Jahresrückblick von Kenny

Kenny stellt seine persönlichen Platten und Highlights des Jahres vor. Mit dabei unter anderem Turnstile, The Bronx und einige Split-Veröffentlichungen.

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WTF Records

2021 – was sind wir froh, dass auch du nun an uns vorüberziehst! Obwohl sich auch dieses Jahr nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, gab es doch das ein oder andere Highlight. Daher dürfen wir Euch in Zusammenarbeit mit CoreTex auch dieses Jahr wieder täglich unser ganz persönliches Best-Of-HC-Punk 2021 präsentieren!

Gleichzeitig dürft auch Ihr uns wieder bis zum 31. Dezember Eure Highlights des Jahres in der Leserumfrage mitteilen. Beantwortet dafür 6 kurze Fragen und gewinnt mit ein bisschen Glück eins von 3 Überraschungspakten mit CDs, Vinyl und mehr im Gesamtwert von über 100 Euro:

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PS: Folgt hier unserer Spotify-Playlist zum Best-Of 2021.

Kennys Hardcore-Punk Highlights 2021

Hey, mein Name ist Kenny und ich spiele bei DEEP SHINING HIGH Schlagzeug. Bei AWAY FROM LIFE bin ich nun seit zwei Jahren und kümmere mich um Reviews und Interviews. Natürlich war auch dieses Jahr aufgrund der Pandemie alles andere als normal, doch das ein oder andere hat sich im Punk Rock doch getan. Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, könnt ihr nun hier lesen.

Alben des Jahres 2021

Turnstile – Glow On (Roadrunner Records)

Am 27. August haben Turnstile mit Glow On ihr drittes Album veröffentlicht und bei mir damit vollkommen ins Schwarze getroffen. Der Band gelingt es wie keiner anderen unterschiedlichste Stilmittel miteinander zu verbinden und über den szenetypischen Tellerrand hinauszuschauen. Soweit ich weiß, ist die Tour im kommenden Februar bereits nach wenigen Tagen ausverkauft gewesen. Zu Recht!

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The Bronx – VI (Cooking Vinyl)

The Bronx aus Los Angeles hauen mit ihrem sechsten Album wieder einmal (und wenig überraschend) eine überragende Platte auf den Markt. Facettenreicher als seine Vorgänger aber nicht weniger energisch. Bleibt zu hoffen, dass die Tour im Januar wie geplant stattfinden kann. Einen ausführlichen Konzertbericht der Show in Berlin wird es dann Ende Januar geben.

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Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt (‎Antilopen Geldwäsche)

Rap und Hip Hop haben in meinem Leben noch nie eine sonderlich große Rolle gespielt. Über Freunde bin ich dann allerdings an dieses Album gekommen und muss sagen, dass Danger Dan (Antilopen Gang) hier wirklich ein großer Wurf gelungen ist. Intelligente Texte gepaart mit melodiösem Klaviergeplänkel holt mich definitiv ab.

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EPs des Jahres 2021

The Good The Bad And The Zugly – Classic Oslo Attitude / I Hate Conversations (Fysisk Format)

Wenn in diesem Jahr eine Band geliefert hat, dann ja wohl The Good The Bad And The Zugly. Die Norweger haben diverse Split`s und Singles veröffentlicht. Jede einzelne davon kickt wie Sau und hat deshalb auch den Weg in dieses Ranking gefunden. Auf Platz 1 landet die Classic Oslo Attitude / I Hate Conversations EP.

https://thegoodthebadandthezugly.bandcamp.com/track/classic-oslo-attitude

The Good The Bad And The Zugly / Rumbling‘ Retards / The Mansters / Fork – Split (Fysisk Format)

Auf der im Juni veröffentlichten Split haben vier Bands jeweils einen Track beigesteuert. Wer an schnellem, kompromisslosem Punk Rock Gefallen findet, ist hier genau richtig und stößt möglicherweise noch über eine neue Band.

The Good The Bad And The Zugly / Hip Priests – Going Postal (Fysisk Format)

Auf Platz 3 landet die Split-Single mit The Hip Priest. Going Postal (GBZ) sollte ursprünglich auf dem dritten Album der Norweger landen, hat es nun zum Glück auf die Single und ans Licht der Welt geschafft. Amen.

https://thegoodthebadandthezugly.bandcamp.com/album/going-postal-split-w-hip-priests 

The Good The Bad And The Zugly
The Good The Bad And The Zugly

Newcomer des Jahres 2021

Was Newcomer angeht, sah es in diesem Jahr etwas mau für mich aus. Ich hoffe allerdings inständig, dass 2022 ein paar neue vielversprechende Bands hervorbringt und die diesjährige Flaute wieder gut macht.

Erwähnenswerte Highlights 2021

Der Biergarten der Chemiefabrik (Dresden) war für mich eins der Highlights in diesem Sommer. Einige Bands konnten unter freiem Himmel (und einem wunderbaren Ambiente) vor einem nach Livemusik dürstenden Publikum spielen. Trotz Hygieneregeln kam ab und zu ein Gefühl von „fast wie früher“ auf. Ich denke das hat vielen Menschen in Dresden sehr gefallen und neue Energie geschenkt. Bravo!

Der Biergarten der Chemiefabrik
Der Biergarten der Chemiefabrik © Sächsische.de

Enttäuschung des Jahres 2021

Im November erschien das dritte Studioalbum von Brian Fallon (The Gaslight Anthem), welches bestückt ist mit Coverversionen und als „Weihnachtsalbum“ deklariert ist. Thematisch dreht sich jedes Stück um Jesus und das Christentum. Als wäre das allerdings nicht schon genug, plätschern die Songs in einem ermüdendem Schneckentempo daher, als ob Fallon bereits an der 80 kratzt. Mehr als einmal konnte ich das Album definitiv nicht hören.

Ausblick für 2022: Für das nächste Jahr wünsche ich mir…

  • …, dass die Tourneen von The Bronx, The Good The Bad And The Zugly, The Baboon Show, Social Distortion und von Die Ärzte wie geplant stattfinden. Es wäre zu schön die vorhandenen Tickets endlich einzulösen.
  • …, dass das neue Album der Hellacopters meine Erwartungen erfüllt und sich somit das lange Warten gelohnt hat. Darüber hinaus warte ich immer noch auf die neue Platte von Dead To Me, welche bitte langsam an den Start kommen darf.
  • …, dass die Terrorgruppe erneut zusammenfindet, um die abgesagten Konzerte der Abschlusstour doch noch zu spielen.
  • …, dass wir die Pandemie endlich in den Griff bekommen und zur Normalität zurückkehren können. Vielleicht rücken wir als Gesellschaft wieder ein wenig zusammen und legen den Fokus wieder mehr auf Solidarität statt auf kompromisslosen Individualismus….

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