Konzertbericht: Don’t in Kusel am 5. Juni 2017 17

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Ich war überrascht als ich ehemalige Mitglieder der Bands Poison Idea und Wipers mit ihrer neuen Combo Don’t den Weg in das Hinterland, aka Kusel, finden sollten. Mal reingehört, für gut empfunden und den Termin freigehalten.

Am Tag selbst recht kurzfristig vor dem Support angekommen und direkt bekannte Gesichter im Biergarten getroffen. Sehr schön! Dann ab runter in den Gewölbekeller.

Den Abend eröffnen Pool Rules aus dem nahgelegenen Saarland. Gitarre und Gesang übernimmt Marco, bekannt von Baby Lou. Trommeln darf Daniel von Finding Faith, Speed Bananas, etc.. Interessante Geschichte das Ganze – musikalisch nah an Baby Lou, leider fehlt mir persönlich der Bass. Nich einfach zu zweit!

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Dann sind Don’t dran. Sängerin Jenny treibt mit ihrer Stimme das ganze schwer nach vorn. Hat irgendwie was von frühen Misfits. Ziemlich geil! Live gibt das Ganze auch einiges her. Es passt einfach alles: Gitarrist Eric Olson spielt mit viel Leidenschaft, auch wenn er nicht viel rumspringt, Jenny macht mit und ohne ihre Gitarre eine gute Figur und es bleibt was hängen, Bassist Kelly, auch bei P.R.O.B.L.E.M.S. tätig, haut mit seiner Bassshow einfach um! Überrascht bin ich, dass er mit dem Bass nicht an die Decke kloppt, immerhin sind ca 2 cm Abstand vom Kopf des Instrumentes aus. Komplett am Rad dreht Drummer Sam Henry, zwar sieht er am verlebtesten in der Band aus, trommelt aber wie the Animal von den Muppets. Das Haar wedelt umher, geil! Von der ersten Sekunde an war ich von dieser Band gepackt! Zugabe war dann ein Wipers Song sowie ein Poison Idea Klassiker (Getting the fear). Ganz toll!

Am Merch machte die Band auch einen mega sympatischen Eindruck. Jenny gibt jeder Platte mit Lippenstift noch einen Schmatzer und heim gehts! Schöner Montag Abend!

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– Playlist: Happy Release Day

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