Kratzreiz – Orks vs. Punkrock ::: Review (2017)

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Kratzreiz ist eine 2012 gegründete Band aus den thüringischen Altenburg, die mich namentlich sofort an die Berliner von Kotzreiz erinnern lassen. Es gibt neben den namen auch sonst einige Parallelen.

Auch Kratzreiz spielen deutschsprachigen Punk-Rock mit teilweise recht sinnfreien Texte. Songtitel wie Archwackellied, Fetischtod und Das Ordnungsamt sucht Personal sprechen Bände. Während die Hauptstädter von Kotzreiz jedoch dreckigen Punk-Rock spielen, geht Kratzreiz eher in die Richtung Die Ärzte.

Osks vs. Punkrock ist ein Album, dass entweder einfach nur endlos nervig ist und nach wenigen Sekunden wieder abgeschalten wird oder es endlos abfeiert. Ich zähle mich zur erst genannten Gruppe. Mich würde doch mal interessieren, ob es jemand schafft die insgesamt 16 Songs, die fast eine Stunde Spielzeit vorweisen, in einen Rutsch durchzuhören.

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Doch eins muss man den Jungs lassen, Humor haben sie. So kann man auf ihrer sehr schön und liebevoll gestalteten Website lesen, dass keine geringere als Nadja Abd el Farrag großer Fan von Kratzreiz ist.

Mit „Orks vs. Punkrock“ haben die selbsternannten Musiker es nicht nur geschafft ein gigantisches Musikalbum zu produzieren, sondern ebenso eine lebensverändernde Grenzerfahrung, auf tiefster emotionaler Ebene zu schaffen. „Das kann denen keiner so schnell nachmachen“

Kotzreiz oder Kackreiz – ich weiß gerade nur nicht was allgemein schlimmer sein soll und ehrlich gesagt möchte ich es auch nicht wissen.

Orks vs. Punk erschien am 25. September 2017 und wurde von Kratzreiz in Eigenregie veröffentlicht.

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Tracklist

01 Menschen sind nun mal oft scheiße
02 Das größte Arschloch
03 Ich kann mich nicht entscheiden
04 Das Mädchen aus Amsterdam
05 Lied der Frauen
06 Arschwackellied
07 Kevin
08 Der letzte Assi auf der Welt
09 Fallen ausgelegt
10 Zeit der Depressiven
11 Fetischtod
12 Das Ordnungsamt sucht Personal
13 Rewe II
14 Wenn Wellen brechen
15 Betriebsbereit
16 König

- Spotify-Playlist -

Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

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BEWERTUNG
Bewertung
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Mein Name ist Simon und ich habe AWAY FROM LIFE Anfang 2015 ins Leben gerufen. Mit 13 Jahren steckte mir ein damaliger Klassenkollege eine selbst zusammengestellte CD zu, seitdem bin ich dem Hardcore-Punk verfallen. In meiner Freizeit versuche ich möglichst viele Shows zu besuchen, singe selbst in einer Band namens Thin Ice, spiele Fußball und unternehme möglichst viel mit meinen Freunden und meiner Familie.

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