Monosphere – The Puppeteer (2021)
Monosphere – The Puppeteer (2021)
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WTF Records

Die aus Mainz stammende Band Monosphere veröffentlicht am 26. November 2021 das Album The Puppeteer in guter alter DIY-Manier. Das Album hat eine Spielzeit von fast genau 40 Minuten, die sich auf 15 Tracks verteilen. Monosphere, die aus einer progressiven Deathcore-Band entstanden sind, haben sich anfangs dem Melodic-Hardcore gewidmet. Nach einigen Besetzungswechseln und dem zwischenzeitlichen zuwenden zum Metalcore melden sich Monosphere nun mit The Puppeteer und einer Mischung aus Post-Metal und Progressive-Metal mit deutlichen Mathcore-Einflüssen zurück. The Puppeteer ist in DIY-Manier entstanden, lediglich das Mixen (Phil Kaase) und das Mastern (Brad Boatright) wurde nicht von der Band selbst übernommen.

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Mit The Puppeteer haben Monosphere eindeutig ein Konzeptalbum abgeliefert, das als Gesamtwerk gehört werden will. Natürlich kann man einzelne Songs herausziehen, aber das Gesamtwerk erschließt sich doch erst nach mehrmaligen hören. Mehrmalig ist da noch fast untertrieben. Bei jedem Mal hören taucht man mehr in die düstere Szenerie der Geschichte ein.

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Nach einem sphärischen Intro, dass den Spannungsbogen gekonnt aufbaut, folgen Songs zwischen Post Metalcore und Progressiv Metal mit hauptsächlich harten, growligen Vocals, aber auch klarem Gesang, harten Riffen und Doublebassdrum Gewitter. Die immer wieder durch Zwischenspiele aus anderen Musikgenre unterbrochen werden. Manchmal überraschend und mit hartem Übergang und Stilbruch, der am deutlichsten bei I Am In Control, Pt.I  ausfällt. Hier fällt man von einem harten und aggressiven Song, direkt in einen achtziger Jahre Pop-Part, der direkt in Pt. II übergeht und sich kurzfristig wieder aufbäumt, um dann in Part. III langsam dahinzugleiten. Bevor uns I Am In Conflict Pt. I wieder direkt mit hartem Beat, Growls und Schlagzeuggewitter mitreißt. Rodney Fuchs hat hier mehr oder weniger eine moderne Metal-Oper Komponiert, halt nur nicht für klassische Instrumente, sondern im Progressiv-Metal und Post-Metal Gewand.

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Unterstützung bei den Vocals haben sich Monosphere übrigens für die beiden Songs The Luminary und I Am In Control, Pt. I in Form von Nils Wittrock von The Hirsch Effekt geholt.

Ein anspruchsvolles Album, das sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft, aber für die unter euch, die sich in dem musikalischen Umfeld wohl fühlen und Fans von zum Beispiel Between The Burried And Me oder Cult Of Luna sind, eine absolute Empfehlung. Das für mich bisher beste Album von Monosphere. Ich glaube hier hat die Band ihre musikalische Heimat endgültig gefunden. Weitere Experimente in Richtung Mathcore halte ich dabei aber für nicht unrealistisch.

Tracklist:

  1. sheer strings
  2. The Puppeteer
  3. The Luminary
  4. The Disconnect
  5. The Lover
  6. The Verdict
  7. The Marionette
  8. no strings attached
  9. I Am To Blame
  10. I Am In Control, Pt. I
  11. I Am In Control, Pt. II
  12. I Am In Control, Pt. III
  13. I Am In Conflict, Pt. I
  14. I Am In Conflict, Pt. II
  15. I Am In Conflict, Pt. III
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Moin! Ich bin Sven aus der Nähe von Hamburg, 72er Jahrgang und seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Ich bin seit Sommer 2018 bei AWAY FROM LIFE und mache hauptsächlich Konzertfotos, Reviews und Interviews. Wenn ich nicht meinem „normalen“ Job nachgehe oder für AWAY FROM LIFE schreibe, könnt ihr mich entweder im Stadion beim FC. St. Pauli, auf Konzerten, beim Fotografieren oder beim Sport treffen. Bei letzterem schlägt mein Herz für‘s Boxen und Kraftsport, mittlerweile laufe ich aber auch einige Kilometer in der Woche. Ich liebe NYHC, bin aber auch für viele andere Genre offen, die zu unserer Szene gehören oder zumindest daran angrenzen. Meine All-Time Lieblingsbands sind Sick Of It All, Misfits, Ramones, Agnostic Front, und Slipknot. Hardcore lives!

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