No Fun At All - Seventh Wave (2022)
No Fun At All - Seventh Wave (2022)

Nach zwischenzeitlichen Turbulenzen rund um Sänger Ingemar Jansson, die sich aber zerschlagen haben, ist nun das siebte Album der schwedischen Skatepunk-Ikonen unaufhaltsam auf dem Weg. passenderweise wurde es Seventh Wave betitelt. Und was erwartet uns darauf? Disco und Schlager? Nein, das waren andere Schweden. Skatepunk natürlich, so wie wir es von der 1991 gegründeten Band aus Skinnskatteberg kennen. Und der unverkennbare No Fun At All – Sound ist frisch wie eh und je. SBÄM Records ist mittlerweile die neue Tonträgerheimat und damit haben Band und auch Label wohl keinen Fehler gemacht.

Tear Me Down startet den Reigen und bringt die gewohnte Kombi aus schnellen Drums und schnellen Riffs die man, garniert mit Ingemars ziemlich unverkennbarer Stimme. Auch ein bisschen langsamere Parts sind ein bekanntes Stilmittel zwischendurch. So darf ein Album starten und so MUSS ein No Fun At All-Album starten. Nach einem ebenfalls schnellen Every Single Screen kommt dann die letztens als Zweites veröffentlichte Single See the Splendor. Eine recht melodische Midtempo-Nummer. Aber langsamer wird´s nicht mehr. Klar mischt sich das ein oder andere gemäßigte Lied (Wonderland) unter die typischen 90er-Nummern, aber größten Teils wird schon Gas gegeben.

No Fun At All (Photo Credit: Jens Nordstrom, 2022)
No Fun At All (Photo Credit: Jens Nordstrom, 2022)

Es verirrt sich schon auch mal ein Gitarrensolo (z.B. Dead and Gone), genau so wie die Songs zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Minuten im Schnitt dauern. Also man bekommt auch was geboten, denn Alben über 30 Minuten, die auch noch gut sind, sind ja schon fast Mangelware geworden. Bei all den 10 Tracks umfassenden 20 Minütern… Aber es geht ja Qualität vor Quantität. Die Themen der Songs sind breit gefächert. Sänger Ingemars Leben auf dem Familienhof (It’s Not a problem) wird thematisiert, Kritik an den schwedischen Royals (See the Splendor) gibt es ebenso. Auch das Festhalten an Dingen, die so nicht mehr sind, wird thematisiert.

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Was man definitiv sagen kann ist, dass No Fun At All noch nie ein Fehlgriff im Plattenregal waren und das auch dieses Mal nicht sind. Seventh Wave hat alles, was die Schweden seit Jeher auszeichnet und Alterserscheinungen, was ist das?

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