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Dead Serious Recordings

Bei Pissed Regardless handelt es sich um eine 5-köpfige Band aus San Diego, Kalifornien. Die Truppe existiert seit 2013 und hat bisher ein Demo und zwei EPs (unser Review zu Feed The Birds) veröffentlicht. Nun wird am 18. Oktober 2019 deren erster Longplayer Imperial Cult via Creator-Destructor erscheinen. Als Stilrichtung wird hier der Begriff „Metallic Hardcore“ verwendet. Diese Umschreibung ist natürlich so dehnbar wie das gesamte Metal-Genre selbst, aber es sollen sich zumindest Einflüsse von Thrash Metal, Punk und selbstverständlich Hardcore auf der Platte wiederfinden. Da spitzt man gleich einmal gespannt die Lauscher, eine vielversprechende Mischung.

PISSED REGARDLESS - photo by voltrondanger
PISSED REGARDLESS – photo by voltrondanger

Doch leider setzt nach anfänglicher Euphorie recht schnell eine gewisse Ernüchterung bei mir ein. Ich persönlich habe nun auch nach dem x-ten Durchgang keinen Zugang zu dieser Platte gefunden. Zwar startet man mit dem Opener Three Decades noch ganz ordentlich, aber mit Fortdauer des Album wird es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit beim Zuhören nicht ganz zu verlieren. So dümpeln die nächsten 25 Minuten gemächlich vor sich hin, ohne große Ausreißer nach oben oder unten. Bis auf die bereits erwähnte Nummer Three Decades und Bleeder bleibt auch nach mehreren Durchläufen nicht viel hängen.

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Stäbruch Festival

Dazu sollte noch gesagt werden, dass es sich bei Pissed Regardless nicht um eine thrashige Crossover Band handelt, sondern man orientiert sich schon an härterem, düsterem Metal. Als Referenzen werden vom Label Bands angeführt wie Ringworm, Integrity oder Darkest Hour. Vielleicht haben Fans von den genannten Kapellen mehr Glück, bei mir wird das wohl leider nichts mehr.

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