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Dead Serious Recordings

Zwanzig Jahre zu spät kommt das neue Album Home von Primetime Failure, könnte man meinen. Und auch der Ort des Geschehens ist nicht etwa Huntington Beach in Kalifornien, sondern das etwas weniger attraktive Bielefeld in Ostwestfalen. Die vier Musiker sind auch keine Anfang Zwanzig mehr, sondern alle schon über Dreißig.
Irgendwie läuft da doch alles etwas durcheinander…

Aber von vorne: Schon beim ersten Anschauen des Covers der CD war mir sofort klar in welche Richtung das Ganze geht: 90er-Jahre Skate-Punk à la No Use For A Name, NOFX oder Lagwagon – geil! Und auch die Musik hält was das Cover verspricht. Melodisch, abwechslungsreich und der perfekte Soundtrack um an heißen Sommertagen das Rollbrett auszuführen und vergeblich zu versuchen den Kickflip endlich hinzukriegen.

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Stäbruch Festival

Musikalisch ist Home natürlich nichts Neues. Aber muss es das sein? Meiner Ansicht nach nicht, ganz im Gegenteil: Back to the roots ist das Stichwort.
Die acht Songs der Scheibe haben es alle in sich. Was es vielleicht zu bemängeln gibt, ist dass es keinen richtigen Ausreißer nach oben gibt. Waiting, Celebrate The Winter und der Opener Home sind für mich die stärksten Songs auf dem Album:

„ All That I see, fake smiles, stupid dogs behind fences, SUVs and payment plans that are endless illusion of freedom that’s senseless – this doesn’t feel like home anymore“

In your face, Gesellschaft! So muss sich Punkrock anhören und ja, das funktioniert dank Primetime Failure auch im Jahr 2017 noch.

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