Foto: Fearless Records
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Punk Goes Acoustic Vol. 3 ist seit Freitag, den 26. Juli. 2019 als Download oder zum Streamen verfügbar. Die Compilation beinhaltet 12 Songs, die von den jeweiligen Bands in ganz unterschiedlichen Arrangement individuell interpretiert werden

Die legendäre Punk Goes Serie wurde von Fearless Records bereits vor fast 20 Jahren eingeführt und bis heute wurden insgesamt 18 Compliations veröffentlichtt. Im Jahr 2000 erschien erstmalig Punk Goes Metal. Darauf folgten mehr oder weniger regelmäßig weitere Compilations, wobei die Punk Goes Pop Reihe wohl die meiste Bekanntheit erlangt hat. Hier wurden stets Top 10 Hits punkgerecht upgecycelt.

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Mit Punk Goes Acoustic Vol.3 wird allerdings kein weiteres Cover Album in die Serie eingereiht, denn hier haben die Bands ihre eigenen Songs noch einmal als Akustik Version aufbereitet.

Die Band Dance Gavin Dance überzeugt gleich zu Beginn mit ihrem Song Story Of My Bros, welcher durch die starke Stimme von Frontmann Tilian Pearson getragen wird.

Auch die sich daran anschließenden Songs Act Appalled von Circa Survive und A Decade Under The Influence von Taking Back Sunday stehen dem starken Auftakt in nichts nach. Über Dashboard (Screaming Infidelities feat. Abigail) bis zum gefühlvollen A Boy Brushed Red Living In Black And White von Underoath wirkt die Compliation, als könnte es keine Tiefpunkte geben. Voller Freude über eine rundum gelungene Platte fing ich an zu schreiben…

… und dann kam Don Broco

Ich wurde von einem elektronischen Beat erschlagen. Come Out to LA heißt der Song, der zwar auch im Original Synthesizer beinhaltet, aber durch treibende Gitarren und eine starke Bassline trotzdem überzeugen kann. Die Akustik Version gefällt mir hingegen gar nicht. Vielmehr muss ich zugeben, nach 30 Sekunden erst vorgespult und dann ganz weiter geklickt zu haben.

Wolf in Sheep’s Clothing schafft es mich dann wieder zu besänftigen. Die Gitarren sind ruhig und angenehm, die Stimme holt mich ab und überzeugt mich, die Platte zu Ende zu hören. Danke Set It Off.

Bis zum Ende bleibe ich dann zum Glück von weiteren elektronischen Ausschlägen verschont und kann mich dann auch mit dem Piano und den synthetischen Streichern im Song Atlantic von Grayscale anfreunden. Irgendwie passt es hier ja und akustische Interpretationen lassen eben viel Freiraum.

Eines wird auf jeden Fall deutlich: Jede Band bringt ihren eignen Stil ein und kein Song gleicht dem anderen. So soll eine Compilation sein. Und war es nicht schon immer so, dass auf jeder Compilation immer irgendwann ein Song kommt, den man gar nicht mag?

Fazit: Wirklich sehr gute Platte mit meiner Meinung nach nur einem wirklichen Tiefpunkt. 4.5 von 5 Sternen auf der Monterey Skala.

 Tracklist

  1. Dance Gavin Dance – Story Of My Bros
  2. Circa Survive – Act Appalled
  3. Taking Back Sunday – A Decade Under The Influence
  4. Dashboard Confessional – Screaming Infidelities feat. Abigail
  5. Mayday Parade – Take This To Heart
  6. Movements – Colorblind
  7. Underoath – A Boy Brushed Red Living In Black And White
  8. Don Broco – Come Out to LA
  9. Set It Off – Wolf in Sheep’s Clothing
  10. As It Is – Okay
  11. Grayscale – Atlantic
  12. The Almost – Hand Grenade
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Moin, ich bin Sandra Monterey aus Hamburg und seit 2018 dabei. Als bekennender Vinyl-Junkie und Saxophonistin/Gitarristin/Bassistin konsumiere ich am liebsten Ska-Punk und Punk Rock. Am wohlsten fühle ich mich im Photopit, aber ich führe auch gern Interviews mit den von mir geknipsten Bands. Im März 2018 habe ich selbst einen Soli-Sampler zu Gunsten von „Kein Bock auf Nazis“ herausgebracht (Hate Divides – Music Unites) und daraus entstand eine große Leidenschaft und viel weitere Zusammenarbeit mit tollen Bands (Punks on Ice, Tattoos For Good, HiD meets Punk Rock), die mir einen tiefen Einblick in die Szene ermöglichen. Der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in der Punk-/Hardcore Szene beeindrucken mich immer wieder und erfüllen mich mit viel positiver Energie. Stay posi and see you in the (Photo-)Pit!

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