Björn Fischer erzählt in Rock-O-Rama – Als die Deutschen kamen, was hinter den Kulissen des Plattenlabels geschah und bringt auf 448 Seiten endlich Licht ins Dunkel der Legenden und Mythen rund um den Rechtsrock-Nukleus in Europa.

Punk-Bands mit provokanten Namen wie Böhse Onkelz, Cotzbrocken, Oberste Heeresleitung (OHL) oder Stosstrupp sorgten bereits in der Frühphase der wohl kontroversesten deutschen Schallplattenfirma medial für reichlich Zündstoff: Tonträger wurden indiziert, zensiert oder staatsanwaltschaftlich beschlagnahmt.

Wenige Jahre später hatte sich das Kultlabel der Punks in einen weltweit agierenden Rechtsrock-Vertrieb verwandelt, der sich ab Mitte der 1980er-Jahre konstant im Fadenkreuz des Verfassungsschutzes befand.

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Eine Unmenge obskurer Anekdoten und haarsträubender Storys ranken sich um den konsequent medienscheuen Firmenchef Herbert E., wie die über „abgeschnittene Ohren“ und die Unterwanderung der Punk-Szene durch die NPD.

Rock-O-Rama - Als die Deutschen kamen (2022)
Rock-O-Rama – Als die Deutschen kamen (2022)
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– Playlist: Happy Release Day
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AWAY FROM LIFE
2015 als Solo-Projekt gestartet, ist AWAY FROM LIFE heute ein Team aus knapp 20 Freunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, jedoch durch mindestens diese eine Sache vereint sind: Der Leidenschaft für Hardcore-Punk. Diese Subkultur ist für uns kein Trend, sondern eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, etwas, das uns seit Jahren immer und überall begleitet. Hardcore-Punk bedeutet für uns, sich selbst zu entfalten. Dabei ist D.I.Y. für uns nicht nur eine Phrase: Wir probieren Sachen aus, lernen neues dazu und entwickeln uns weiter. Von der Szene für die Szene. Gerade deshalb hat es für uns oberste Prämisse, Personen aus dieser Subkultur zu supporten, die denken wie wir. Sei es Veranstalter, Labels oder Bands, unabhängig ihres Bekanntheitsgrad. Egal ob Hardcore-Kid, Punk, Skinhead oder sonst wer. Wir sind Individuen, einer großen Unity, die völlig zeitlos und ortsunabhängig existiert. AWAY FROM LIFE ist für uns ein Instrument diese Werte zu manifestieren und unser Verständnis für Hardcore-Punk auszuleben. Angefangen als reines Magazin, haben wir über die Jahre unser eigenes Festival, das Stäbruch, etabliert oder jüngst mit Streets auch eine Szeneplattform ins Leben gerufen, die für uns alle genutzt werden kann – genutzt für eine Sache, die uns verdammt wichtig ist: Hardcore-Punk!

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