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Dead Serious Recordings

Die finnische Band mit dem martialischen Namen Van Dammes hat sich den Namen nicht ohne Grund gegeben, immerhin gründete sie sich nicht in der Heimatstadt Helsinki, sondern dort, wo die Muscles auch herkommen, nämlich from Brussels. Es ist ihre vierte 7inch seit 2013, außerdem gibts noch eine 7“-Best of von der Band.

Wie bereits angedeutet gelangte die 7“ zunächst bei einem Konzertbesuch in meinen Besitz (siehe hier) und es dürfte wohl kaum eine größerer Vertrauensbeweis des Reviewers sein, sich das Ding nicht kostenfrei abgeholt zu haben, sondern wirkliches Geld dafür ausgegeben zu haben. Und das trotz des meines Erachtens hässlichsten Cobverartworks aller Zeiten.

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Stäbruch Festival

So, was wird geboten? Schnell gespielter Punkrock mit Keyboards, deutlich auch an die Garage-Punk-60er/70er angelegt, aber dafür eigentlich zu flott. Eher Ramones-Style, die aber ja auch einige Garage-Elemente hatten. Sechs Songs, all killer – no filler, wie man gemeinhin sagt. I Don’t Like Music Anymore ist mein Anspieltipp für euch. Ungewöhnlichster Track ist Spaceship. Der Song erinnert ein bisschen an 80er-Hard-Rock, allerdings dafür etwas zu kurz. Schön treibendes Riff und etwas 80er-Synthies-Klänge im Break.

Optisch: nun, über das Coverartwork muss man wohl hinwegsehen, obwohl, vielleicht mag der ein oder andere den Style. Auf 280 Stück limitiert. Ein bisschen Obacht, kommt als Jukebox-Single, daher benötigt man einen Einleger für den Plattenspieler (was dazu führte, das ich mir die Bandcamp-Version anhörte, Download-Code ist inklusive).

Als Video gibts hier noch den Titeltrack:

Titelliste

1. Risky Business
2. I Don’t Like Music Anymore
3. Spaceship
4. 100m
5. Grand Slam Season
6. Tax Free World

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BEWERTUNG
Bewertung
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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