Spätestens seit Bands wie Boysetsfire, Funeral For A Friend oder Stick To Your Guns ist wohl jedem das Berliner Label End Hits Records ein Begriff und eben dieses schickt bald ein paar ihrer Schützlinge auf Tour.
So darf man sich ab OKtober auf  Swain, AYS und Coldburn freuen.
Ob sie auch in deiner Stadt aufspielen lest ihr hier:

27.10.2017 Köln, AZ
28.10.2017 Essen, Cafe Nova
29.10.2017 Göttingen, Freihafen
30.10.2017 Zwiesel, Jugendcafé
31.10.2017 Zürich (CH), Dynamo21
01.11.2017 Wiesbaden, Kreativfabrik
02.11.2017 Nürnberg, Zentral Café
03.11.2017 Jena, Rosenkeller
04.11.2017 Berlin, Cassiopeia
05.11.2017 Hamburg, Rote Flora
Tickets gibt es bei www.krasserstoff.com

Swain fallen musikalisch doch ein wenig aus dem End-Hits-Raster – was der Qualität der Exil-Holländer allerdings keinen Abbruch tut. Ursprünglich als This Routine Is Hell im Hardcore verhaftet, zieht es Sänger und Bassist Noam Cohen, Gitarrist Boy Tillekens und Schlagzeuger Boris Brouwer 2015 nach Berlin und auf ihrem Debütalbum „The Long Dark Blue“ in Richtung Sub-Pop-Sound der 90er Jahre. Sprich: Aufgebrochene Akkorde, feine Dissonanzen und mit Punk-Spirit unterfütterte, sehnsüchtige Grunge-Grooves.
AYS sind die Urgesteine der End-Hits-Tour, gibt es die Band aus Wegberg doch bereits seit 2002. Während das mittlerweile in Düsseldorf beheimatete Quintett zu Beginn seiner Karriere eher nach 80er-Jahre-Hardcore der Marke Black Flag klingt, bildet sich relativ schnell ein eigener Stil heraus. Dieser gipfelt auf der aktuellen Platte „Worlds Unknown“ in einer bedrückenden, aber kraftvollen Hardcore-Melange. Düstercore a la Type O Negative findet darauf ebenso Platz wie BiohazardCrossover und bedrohlicher Post Metal – ein Gigant von einem Album.
Dem New York Hardcore haben sich hingegen Coldburn aus Leipzig verschrieben, die in Kürze ihr End Hits Debüt mit einer exklusiven 7“-Veröffentlichung feiern werden. Seit 2009 mischen sie klassische 90er-HC-Wucht und Breakdowns, wie sie Madball, Hatebreed und Co. bekannt gemacht haben, mit melancholischen Elementen, was sich schon im Titel der 2015 erschienen Platte „Down In The Dumps“ abzeichnet. Die aussichtslosen, herausgerotzten Texte von Sänger Johannes Böttge finden allerdings immer wieder ihr Gegenstück in unerwarteten melodischen Wendungen, die „Down In The Dumps“ seine ganz eigene Note verleihen.

 

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