Captain Asshole – Successfully Not Giving Up (2022)
Captain Asshole – Successfully Not Giving Up (2022)
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WTF Records

Nein, eine Debatte über den Bandnamen mach ich jetzt gewiss nicht auf. Mir gefällt er nicht, aber dafür gefällt mir das, was auf Successfully Not Giving Up drauf ist recht gut. Wenn man so will kann man es als modernen Punkrock bezeichnen, was Captain Asshole spielen. Dass sie es live drauf haben, konnte ich mir schon beweisen lassen. Zuletzt auf dem letztjährigen Punk Rock Camp in Slowenien.

Die vier Jungs aus dem Münchner Raum spielen Punkrock. Nicht mehr und nicht weniger. Ich nenn einfach mal ein paar Bands, die ich als Einflüsse werten würde, nur um euch den Stil etwas besser beschreiben zu können. Dune Rats, The Sewer Rats und ein wenig Bouncing Souls. Ohne überlegen, einfach die ersten drei, die mir in den Kopf kamen.

Captain Asshole (Promobild)
Captain Asshole (Promobild)

Irgendwo in diesen Gefilden punkrocken sich eben auch Captain Asshole durch die Gegend. Zum Auftakt gibt es mit Dave Lizewski gleich einen perfekten Start, der das weitere angestrebte Image der Band recht gut beschreibt. Denn Dave Lizewskis alter ego Kick-Ass steht synonymitätisch (das Wort gibt es ab jetzt) für den Arschtritt, den die Münchner uns verpassen wollen. Des Weiteren ist es auch eine Anspielung auf die selbst als Held kreierte Figut des Captain Asshole. Aber genug gelabert. Zurück zur Musik.

Während ich jetzt diesen Senf erzählt habe, läuft im Headset gerade Boy, I´m Homesick. Obwohl ich den Text nicht kenne will ich mitsingen. Die 2016 gegründete Band kann schon geile Melodien komponieren. Mit so Sing-a-Longs und so. Daneben gibt es ziemlich wenig Geschnörkel. Was ab und zu auch mal sein muss und ich beim chillen, baden und so gerne mag. Die Songs sind alle im Midtempo. Also von Skatepunk weit entfernt.

Insgesamt befinden sich auf Successfully Not Giving Up zwölf Lieder, die alle sehr homogen aufeinander passen. Etwas Kritik mal an dieser Stelle. Ich persönlich würde mir ein paar „Überraschungseffekte“ zwischendurch mal wünschen. Ein akustischer Part, vielleicht mal ein kleiner Ska-Einschlag oder auch mal ein paar schnelle Abschnitte würden das Gesamte etwas auffrischen.

Nichtsdestotrotz finden sich hier einige sehr sehr gute Songs wieder, die es wohl auch in meine Spotify Playlist für die Mußestunden im Gartenpool schaffen werden. Anspieltipps Apocalypse Whenever und Boy, I´m Homesick. Ein weiteres mehr als solides Pferd im Stalle SBÄM Records. So viel ist sicher.

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