Christmas sind Stammgäste auf unseren Seiten, nicht nur, weil Max hier auch als Schreiberling auftritt, sondern auch wegen ihrer herzergreifenden Musik 😉 Nein, im Ernst, wir hatten vor kurzem bereits Max zum neuen Album ausführlich befragt (hier) und dem ein oder anderen wird schon aufgefallen sein, was das Album in der bisherigen Bandgeschichte besonders macht. Es wurde kein Guns N Roses-Titel gewählt, sondern mit Scum As You Are mussten diesmal Nirvana als Paten her. Okay, ich hör schon auf, ernsthaft… Christmas sind eine sehr fleißige Band, die immer wieder etwas Besonderes liefert und so ist auch diesen Album, Spoiler, wieder äußerst gelungen.

Am Auffälligsten ist natürlich der Wegfall von Nadine als Krächzerin, äh, Background-Sängerin, die den Songs zuweilen deftige Würze verliehen hatte. Dafür gibts mit Crystal Mat einen Ersatz, der auch nicht ohne ist. Und ich glaube, bei Fortune Ain’t Payable gibts auch feinen Gastgesang zu hören. Ansonsten ist vieles ähnlich geblieben: schneller Punkrock mit Texten, die zu Wortspielen neigen sowie ab und an etwas vulgär wirken, wobei diesmal keine Handjobs verteilt werden. Dafür ist Sex immer noch käuflich (Sex Sells).

Die Hooks sitzen bei dem Album, ohne Frage. Schon nach dem ersten Refrain wird man mitsingen können, das wird sich sicherlich auf ihren Konzerten auszahlen. Auf dem Album sind einige Hits, unter anderem Empty Generation, das ein bisschen an rotzige Bad Religion erinnert, Wave of Hate kommt ebenfalls schön rotzig rüber und auch das Eröffnungslied Army of Losers verbreitet gute Laune.

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Sehr schön ist auf jeden Fall die LP geworden, deren Cover per Siebdruck in Handarbeit hergestellt wurde. Das Cover ist, wie ihr oben feststellen könnt, auch äußerst fantastisch geworden. Ein tolles Sammlerstück, limitiert auf 200 im schwarzen und 300 im weißen Vinyl.

Das Album ist jetzt schon auf der Tour erhältlich und erscheint am Freitag, dem 06. April 2018 über Kidnap Music.

Titelliste
1. Army Of Losers
2. The old man tells
3. You bore me
4. Wave of hate
5. Fortune ain’t payable
6. Scum as you are
7. Empty Generation
8. I hate
9. Rosebud
10. Good times, high fives
11. Sex Sells

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Bewertung
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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