Cold – S/T (LP – Kidnap Music – 2021)

„Ich fand das ganz große Glück mit dir im Zug nach Osnabrück“ sang einst Aleks Schmidt. Dass er damit Cold meinte zweifele ich an. Glückliche Vibes gehen nämlich wenige von diesem Debutalbum aus, eher ist es düster. Post-Punk und New Wave trifft sehr eingängige, poppige Melodien. Diese bleiben auch schnell im Kopf hängen.

Zehn Songs haben es auf das Album geschafft, als Opener kommt direkt der erste Vorbote dieser Scheibe. Could It Be gibt auch, aus musikalischer Sicht, einen sehr guten Querschnitt durch das Album wieder. Der Refrain bleibt direkt hängen, kann noch Tage später mitgesungen werden. Das ganze gilt auch für Songs wie Ashes, Running In Circles (Anspieltipp!!) oder The River. Sehr, sehr eingängige Nummern. Musikalisch erinnert es mich an einen Mix aus INVSN und Not Scientists, nur mit Sängerin und kürzeren Songs.
Cold bieten kein Album was unbedingt beim ersten mal hängen bleiben muss, es wird von Durchlauf zu Durchlauf besser.

Die Platte wurde an nur einem Tag eingespielt und im Anschluss vom Schlagzeuger selbst gemischt und gemastert. Hat er gut gemacht!

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Texte gibt es leider nicht, dafür ein Beilageblatt mit Bandfoto und Stichworten (vermute ich mal) zu den Songs. Optisch bleibt das ganze leider etwas auf der Strecke.

Um auf das anfängliche Zitat zurück zu kommen: Diese Scheibe wird sicherlich einige Leute sehr glücklich machen, egal ob im Zug, Club oder Wohnzimmer, Leverkusen, Wuppertal oder Bielefeld.

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