- Werbung -
Dead Serious Recordings

Am 12. April 2019 erscheint über Rise Records das neuste Werk aus dem Hause Hause. Die neue Scheibe trägt den Titel Kick und liefert 10 brandneue Songs. Vorab wurden bereits ein paar Singles veröffentlicht, die ihr im Laufe des Beitrags findet.

Erst vor kurzem habe ich Dave Hause im Rahmen der Platten der Woche in den höchsten Tönen gelobt und auch sein letztes Album Bury Me In Philly ist in unserer Review ziemlich gut weggekommen. Da werden vor allem die erkennbaren PunkRock-Roots noch groß gelobt. Tja, aber wo sind die denn jetzt hin? Die Texte versprühen immerhin noch ordentlich Kritik an Politik und Gesellschaft (z.b. Warpaint – Girls to the Front und so, taugt!), aber was den Sound angeht, vermisse ich den ‚Dirty Fucker‘!

Der Opener Eye Aye I begeistert noch Dank der unverkennbaren Stimme von Dave Hause, bleibt aber sonst recht unspektakulär. The Ditch gibt direkt etwas mehr Gas, überzeugt bin ich aber noch nicht. Saboteurs entwickelt sich zunächst ganz gut und ich warte auf die große Explosion – Fehlanzeige.

- Werbung -
Optimist

Kick entstand übrigens in Zusammenarbeit mit Daves Bruder Tim Hause. Nachdem ihn dieser in der Vergangenheit schon oft live begleitet hat, war dies nun keine große Überraschung mehr. Civil Lies durfte der jüngere Hause einsingen, und eins muss man ihm lassen: er steht seinem großen Bruder in Nichts nach!

Hier (Wheatervane) und da (Paradise) klingt der treibende Beat vergangener Zeiten noch gut durch, im Gesamten ist das Album jedoch besserer Kuschelrock. Eigentlich möchte ich gar nicht so schlecht über die Gebrüder Hause reden, denn objektiv betrachtet ist ihnen sicherlich ein hochprofessionelles Werk gelungen. Mir persönlich fehlt jedoch das gewisse Etwas – und die akustische Gitarre!

 

- Werbung -
Demons Run Amok

3 Kommentare

  1. Ah ja. Dz vermisst den punksound. Und später die Acoustic gitarre. Ja was denn nun? Punk oder Acoustic? Kick rockt von Anfang bis Ende. Das hat mehr „dirty fucket“ als die vorherigen Alben.

  2. Hatte gestern mal wieder das Vergnügen, Dave Hause mit den Mermaids live zu sehen (diesmal in Heidelberg), und das war alles andere als Kuschelrock! Bis auf drei Songs hat er alles vom neuen Album gespielt und es war berührend und mitreißend, wie jedes Mal.
    Ich liebe die Alben, alle, aber live sind sie einfach der Wahnsinn!

Beitrag kommentieren

Kommentar eingeben
Name eingeben