Depravation - III: Odor Mortis (2020)
Depravation - III: Odor Mortis (2020)
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Nuclear Blast

Fast schon zehn Jahre haben Depravation aus dem mittelhessischen Gießen mittlerweile auf dem Buckel und können in ihrer Bandgeschichte bisher auf ein Album, mehrere Splits und EPs sowie gut 300 Shows zurückblicken. Nun steht also Album Nr.2 in der Pipeline. Das hört auf den Namen III: Odor Mortis, was so viel wie „Geruch des Todes“ bedeutet. Erscheinen wird der neue Output der Jungs am 03. April 2020 über das Leipziger Label Lifeforce Records und ist dann wahlweise als CD oder LP zu haben.

Depravation
Depravation

Bereits mehrfach durfte ich das Quartett auf Shows live erleben, jedes Mal wussten sie dabei zu überzeugen und so war es auch kaum verwunderlich, dass ich mich hier sofort für das Review gemeldet habe. Also nichts wie ran an die neun Songs. Schon wummert mit Casting Fear der erste Song wutschnaubend und hasserfüllt aus den Boxen.

„Out of the darkness into the grey, I keep fleeing, trying to escape…“

Und dann ist man auch direkt im wirren Soundgewand aus Hardcore, Black Metal und Crust gefangen. Abwechselnd wird hier mit genretypisch knallenden Double Bass-Parts und Midtempo-Sequenzen gearbeitet. Stimmlich wechselt der Gesang zwischen growlenden Shouts und keifendem Black Metal. Einmal kurz durschnaufen heißt es dann bei Sickness, es im Anschluss mit Amboss wieder knallhart nach vorne geht.

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Depravation - III: Odor Mortis (2020)
Depravation – III: Odor Mortis (2020)

Besonders erfreulich finde ich, dass Depravation ihren musikalischen Ursprung, der eindeutig im Hardcore liegt, nicht gänzlich aus den Augen verlieren. Denn hier und da blitzen immer wieder Elemente in den Songs auf. Und auch die Produktion des Ganzen weiß durchaus zu überzeugen. Wurde die Platte doch gemeinsam mit Nikita Kamprad, Frontmann und Gitarrist bei Der Weg einer Freiheit, eingespielt. Der Mann weiß eben, wie man einer Platte den letzten Feinschliff verleiht. Beendet wird der rasante Ritt mit dem 6:48 Minuten langen Outro Nothingness. Genügend Zeit, um das neue Werk noch einmal gedanklich zu rekapitulieren und auf sich wirken zu lassen.

Fazit: Bei mir gehen beide Daumen steil nach oben, denn die Hessen treffen mit ihrer Platte erneut genau meinen Geschmack.

Tracklist

  1. Casting fear
  2. Peitschenhieb
  3. Misery
  4. Beug dich
  5. Sickness
  6. Amboss
  7. Arrival
  8. The endless night
  9. Nothingness
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