Honesty
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Für diejenigen, die im europäischen Hardore-Zirkus einigermaßen bewandert sind Honesty trotz des zunächst unvertrauten Bandnamens vielleicht keine völlig Unbekannten mehr. Die vier Herren waren bis zuletzt unter dem Namen Onesta bekannt und sind ein Teil der doch recht florierenden Pariser Szene, die auch Bands wie Kickback, Providence, Danforth und Lazare beheimatet.

Mit Can you feel the bite of life? erscheint nun das erste Full-Length nach der Umbenennung. Auf elf Tracks gibt es hier knackig produzierten, relativ klassisch gehaltenen Hardcore der New Yorker-Schule, der natürlich einen starken Gegenpol zum brachial-moshigen Beatdown-Sound zumindest der beiden erstgenannten Pariser Kollegen bietet. Garniert wird das ganze teilweise mit französischen Lyrics, wie auf dem zweiten Track Choice, textlich sprechen Honesty „immer noch mit der Stimme der Revolte“.

Musikalisch stehen hier in vorderer Front Madball Pate, auch eine gewisse Affinität zu Bands wie Barcode ist zu erkennen und bei den groovigen Parts denkt man  gerne in die Richtung von Biohazard. Die Vocals von Shouter Bogdan kommen heißer ums Eck, jedoch konzentriert er sich mehr auf eine Art Sprechgesang, anstatt stumpf durchzubellen; das hebt Can you feel the bite of life etwas von den meisten neueren Hardcore-Releases ab.

Fazit: Die vier Franzosen haben auch unter neuer Flagge nix verlernt und liefern hier ehrlichen und anständigen Oldschool-Hardcore ab. Schönes Ding!

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