M:40 - Arvsynd (2019)
M:40 - Arvsynd (2019)
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Dead Serious Recordings

M:40 aus Schweden gehen zumindest produktionstechnisch eher gemäßigt zugange. Ihr drittes Album Diagnos erschien 2013. Der Nachfolger Arvsynd brauchte fast sieben Jahre… Dies steht im krassen Gegensatz zu dem Geballer, das die Crust/D-Beat-Band zum Besten gibt. Wer auf Bands wie Disfear (oder im Prinzip alle Bands mit Dis- im Namen), Wolfbrigade, Victims oder Tragedy steht, für den wird das Album mit Sicherheit eine Offenbarung. Dabei ist die Metal-Schlagseite zwar hoch, aber dennoch handelt es sich klar um Crustpunk der modernen Sorte und keine verkappten Thrash-Metaller.

Textlich handelt es sich um politischen Crust. Die Texte sind allerdings komplett in Schwedisch gehalten. Daher lasse ich die Band hier selbst zu Wort kommen:

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Stäbruch Festival

The lyrics are about the political turn Sweden and the world has taken in recent years. The title Arvsynd (original sin) refers to the sin we inherited from earlier generations, and the dying planet filled with fascism and egoism we leave to our children. The bomb has fallen. War is already upon us.

Dürfte zwar nicht Gretas Musik sein, aber die Message ist wohl in ihrem Sinne. Und ja, dieses angepisste merkt man dem Album, das einen kaum zur Ruhe kommen lässt, direkt an. Es wurde in den HoboRec/The End Studios von Ulf Blomberg aufgenommen und ist auch produktionstechnisch sehr druckvoll geworden. Die Band selbst bezeichnet es als ihr brutalstes Album bisher und dem wage ich nicht zu widersprechen!

Tracklist

1. I Svinakungens Sal 03:52
2. Räkenskapens dag 02:25
3. Djävulspakten 03:23
4. In i labyrinten 03:53
5. Arvsynd 02:18
6. Galgberget 02:45
7. Handen som gungar vaggan 03:03
8. Viskningar i mörkret 03:15
9. Säckväv och aska 02:34
10. Din faders blick 03:41
11. Ur skuggan 01:38
12. Ondska 04:39

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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