In der Kategorie Platten der Woche stellen wir – das sind Jule, Fischi, Tobi und Brello – euch jeden Freitag ein paar Scheiben vor, die uns ganz besonders am Herzen liegen. Egal ob Klassiker oder Underground, ob Deutschpunk oder Post-Hardcore, Hauptsache es gefällt!

Super Servus, mein Name ist Tobi und ich bin neu hier im Platten der Woche – Team. Diese Woche geht es um zwei Hardcore Scheiben die sich Akustisch komplett unterscheiden, wiederum in den Strukturen sehr ähnlich sind.

Dead Icons – Condemned

Die Vier Dudes aus Lexington, Kentucky veröffentlichten am 24.01.2012 mit Condemned ihren Ersten aber leider bisher auch Letzten Langspieler. Die 12 Tracks haben Dampf, strotzen vor Aggressionen und fahren ein Tempo, welches im Hardcore nicht oft Hörbar ist. Wird doch mal etwas Geschwindigkeit rausgenommen, steckt meist ein Break dahinter.  Neuerfunden wird hier nichts, weniger ist sowieso mehr. Nur mit Sincerely werden die drei Minuten geknackt, der Rest liegt mit unter 2:30 Minuten beim Standard, was auf keinen Fall negativ rüberkommt.

- NEWSLETTER -

Durch das Artwork wurde ich damals aufmerksam auf Dead Icons, nach erstmaligem reinhören war das Teil schon so gut wie bestellt. Bullet Tooth Records hat mit den vier Jungs einen guten Fang gemacht.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Last Mile – Last Mile

Wir wechseln den Kontinent, ja richtig es geht nach Europa, genauer noch nach Dänemark. Wie auch ihre amerikanischen Kollegen wird zu viert musiziert, doch hier ist mehr Bekanntheit im Spiel. Neben BARCODE-Gitarrist/ ehemaligen HATESPHERE-Sänger Jacob Bredahl zählen AS WE FIGHT-Shouter Lautis Medom, BARCODE-Schlagzeuger Michael Sorensen und ein bis dahin unbekannter Bassist namens Lennart Egon Hansen zum Line-up dieser Truppe.

Release war am 25.08.2008 via Demons Runamok Entertainment. Auch hier wird musikalisch keine Neuheit geboten, wie schon die Kollegen aus Übersee, setzen Last Mile auf Geschwindigkeit und Kraft. Das derbe Gebrüll von Laurits, klingt als ob er den Zuhörern ins Gesicht springen möchte.  In 28 Minuten Laufzeit schaffen es die Dänen nicht weniger als 15 Tracks zum Besten zu geben, gute Anschlagszahlen wie ich finde! Doch hier gibt es eine Besonderheit im Letzen Song Talk Is Cheap And So Are Yo läuft es mir in dem Moment in dem der Track ausklingt und Gitarrist Jacob Bredahl das Vorspiel zum End Part einsetzt, eiskalt den Rücken hinunter. Hammer, kein Witz!

Wie auch bei Dead Icons war Last Mile der einzige Longplayer der vier Jungs aus Dänemark, Schade.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Zu den Platten der letzten Woche bitte hier entlang!

- Werbung -
– Playlist: Happy Release Day
Vorheriger BeitragDanny Trejo – Another Trejos Night ::: Review (2017)
Nächster BeitragDEFIANCE kommen im August nach Europa
AWAY FROM LIFE
2015 als Solo-Projekt gestartet, ist AWAY FROM LIFE heute ein Team aus knapp 20 Freunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, jedoch durch mindestens diese eine Sache vereint sind: Der Leidenschaft für Hardcore-Punk. Diese Subkultur ist für uns kein Trend, sondern eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, etwas, das uns seit Jahren immer und überall begleitet. Hardcore-Punk bedeutet für uns, sich selbst zu entfalten. Dabei ist D.I.Y. für uns nicht nur eine Phrase: Wir probieren Sachen aus, lernen neues dazu und entwickeln uns weiter. Von der Szene für die Szene. Gerade deshalb hat es für uns oberste Prämisse, Personen aus dieser Subkultur zu supporten, die denken wie wir. Sei es Veranstalter, Labels oder Bands, unabhängig ihres Bekanntheitsgrad. Egal ob Hardcore-Kid, Punk, Skinhead oder sonst wer. Wir sind Individuen, einer großen Unity, die völlig zeitlos und ortsunabhängig existiert. AWAY FROM LIFE ist für uns ein Instrument diese Werte zu manifestieren und unser Verständnis für Hardcore-Punk auszuleben. Angefangen als reines Magazin, haben wir über die Jahre unser eigenes Festival, das Stäbruch, etabliert oder jüngst mit Streets auch eine Szeneplattform ins Leben gerufen, die für uns alle genutzt werden kann – genutzt für eine Sache, die uns verdammt wichtig ist: Hardcore-Punk!

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein