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Nuclear Blast

Die fünf Jungs von Russian Girlfriends aus New Mexico, USA präsentieren mit ihrem Debutalbum „All Around“ (Gunner Records) 11 Tracks, die einen eigenen Mix aus Indie, eingängigen Punk, bis hin zu Hardcore, hervorbringen. Wie genau? Das erfahrt ihr hier!

Russian Girlfriends gründeten sich 2014 in Albuquerque, New Mexico, mit musikalischen Einflüssen von der dortigen Punkszene, sowie Metal aus der Bay Area. „All Around“ erschien bereits im August 2015 in den Staaten und hat es nun endlich über den großen Teich geschafft. Und das hat es in sich!

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Das Album vermischt die besten Elemente von Indie, Pop und Rock’n’Roll mit der Aggressitvität und Wucht von Hardcore und Punk, aber immer mit einer Menge Melodie und Feingefühl. Das allerdings macht die Musik – für meinen Geschmack – an manchen Stellen zu sauber und rund, wodurch das Roughe und die Bissigkeit etwas verloren geht. Man kann sich abermals gut hereinhören und erkennt den roten Faden, trotz der musikalischen Variationen, die dennoch gut miteinander abgestimmt sind und auch von Song zu Song zusammen passen. So ist „Bones of a Saint“ als poppiger, eingängiger Punkrock-Song im Ohr, der manchmal an langsamere Flatliners-Songs erinnert (besonders stimmlich), danach wird es mit „Anexity Attack“ etwas rock’n’rolliger, aber dennoch gut punkig und druckvoll! Der wuchtige Hardcore-Einschlag zeigt sich im Folgenden mit „A new sense of Self“.

Man kann sie in eine Ecke mit Bands, wie Red City Radio, Teenage Bottlerocket oder PEARS, stecken. Diesen klauten sie sicherlich bereits einen Teil ihrer Fangemeinschaft auf den gemeinsamen Touren. Apropos Tour, die Jungs sind vom 05.-24. September diesen Jahres auf Europa Tour!

Also alles in allem ein gelungenes Debut mit viel Abwechslung und Know How. Ich bin gespannt, was man von Russian Girlfriends noch zu hören bekommt!

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Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

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Ahoi! Ich bin Felix, komme aus Dresden und bin seit Mai 2017 bei AWAYFROM LIFE aktiv. Hier schreibe ich hauptsächlich Reviews und Konzertberichte, wirke bei „10 Records Worth To Die For“ mit und schreibe ab und an einen News-Artikel. Musikalisch fühle ich mich im Punk-Rock zu Hause und steh‘ da besonders auf alles was in die Rubrik „Raw’n’Dirty“ passt! Je nach Gemütslage schwankt die bpm-Anzahl. Ich bin ansonsten Student in Dresden und spiele in der Band Deep Shining High Gitarre. Ich bin gerne draußen unterwegs, gehe auf Konzerte und verbringe liebend gerne eine gute Zeit mit Leuten, die ich gerne habe. Wandern (also auf richtigen Bergen) fetzt, bouldern auch und in der Natur mal die Ruhe genießen finde ich auch schön. In diesem Sinne, UP THE PUNX!

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