Home Hardcore Grindcore Septic Tank &...

Septic Tank – Rotting Civilisation ::: Review (2018)

0

Schon länger auf dem Markt, aber dennoch wollte ich euch dieses Allstar-Projekt nicht vorenthalten. Am 13. April 2018 hat nämlich Septic Tank ihr Debütalbum veröffentlicht. Nicht nur Zufall, sondern pure Absicht ist der Bandname, der Assoziationen zu den Bands Septic Death und Tank weckt. Septic Tank exisiteren als Idee schon seit etwa 1995. Das Allstar-Projekt bestand zu beginn aus Lee Dorrian (Cathedral, ex-Napalm Death), Gaz Jennings, Scott Carlsson (Repulsion) und Barry Stern (ex-Trouble). Eine Allstar-Kapelle und ein netter Zeitvertreib für die Doomster aus UK. Doch erst 2012 wurde es ernst. Cathedral lag in den letzten Zügen und Dorian hatte Bock etwas härtere Musik zu machen. Stern wurde durch Jamie Araellano ersetzt, der vorher als Produzent aktiv war. Die gemeinsame erste EP The Slaughter erschien nur in Japan.

2018 nun folgt also das Debütalbum Rotting Civilisation. Und das bringt 18 Songs, die aus den 1980ern stammen könnten. Schneller, unbarmherziger Grindcore beziehungsweise eigentlich die Essenz des Hardcore Punks, irgendwo zwischen Black Flag, Motörhead (beziehungsweise eher Tank), Discharge, alte Celtic Frost kann man gut bei Death Vase heraushören. Ultrafieser, brutaler Krach, das Gaspedal permanent durchgetreten, so weit, dass man schon wieder mit den Füßen auf dem Asphalt bremst. Im Inlay bumst Donald Trump Angela auf einem Atommüllbehälter und der Teufel schießt ein Selfie. Auf dem Backcover schneidet ein Nazibulle (mit Hakenkreuz, Doom anyone?) einem Punk den Hals auf. Noch Fragen?

Fazit: Kompromisslos dreckiges rohes Stück Krach! Pflichtkauf!

Demons Run Amok - Fest

Beitrag kommentieren

Kommentar eingeben
Name eingeben