Es geschah an einem Donnerstag, den 19. Juli 2018, während einer Show von Social Distortion im Ace Of Spades Klub in Sacramento, Kalifornien.

Der Sänger der Band, Mike Ness, brachte eine Ansage zur politischen Situation unter Trump in den USA und den rassistischen Normalzuständen, als ein Besucher des Konzertes skandierte, dass er nicht auf das Konzert gekommen sei, um über Politik zu sprechen, sondern um sich die Musik anzuhören. Er provozierte weiter und zeigte für zwei Songs den Mittelfinger zur Bühne.

Es kam wie es kommen musste. Der 56-jährige Sänger bespuckte den Zuschauer, legte mitten im Song seine Gitarre ab und sprang von der Bühne, verpasste ihm zwei blaue Augen, eine blutige Lippe und schlug ihm einen Zahn aus. Das berichtete ein lokaler Fernsehsender.

Anschließend ging Mike Ness auf die Bühne zurück und setzte das Set fort. Der Trump-Anhänger wurde des Ladens verwiesen und  Social Distortion spielten das Konzert zu Ende.

Hier ist das Spektakel kurz zu sehen:

Social Distortion arbeiten gerade an einem neuen Album, das pünktlich zum 40-jährigen Bandbestehen 2019 erscheinen soll (wir berichteten). Fans der Band warten seit 2011 auf den Nachfolger von Hard Times & Nursery Rhymes. Wird also höchste Zeit!

Bulseye

2 Kommentare

  1. Es sollte mehr Menschen geben die endlich wieder Haltung zeigen.
    Ich wundere mich was zum Teil aus der Punkszene geworden ist.Ich selbst erinnere mich zu gerne an die 90er zurrück (Hannover o. ä.) wo wir wenigstens noch versucht haben was zu reißen aber heutzutage sind einige wohl zu bequem Konzerte zu besuchen und Posten stattdessen am nächsten Tag lieber irgendwelche Kommentare im Netz. Ich möchte niemanden über einen Kamm scheren aber wir sollten alle mal wieder Aktiver werden, auch im Alltag.

  2. […] Das Jahr 2019 ist auch deshalb ein besonderes für die Band aus Kalifornien, da sie dann 40-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Eine solch lange Zeitspanne zu existieren, das können selbst andere prägende Bands nicht von sich behaupten. Aber vielleicht ist gerade dies ein guter Anlass diese großartigen Musiker zu würdigen. Und das Mike Ness den Punk-Spirit noch nicht verloren hat zeigte er unlängst, als er während einer Show in Sacramento einen Trump-Supporte verprügelte.  […]

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