Soulprison - Vision Of The Void (2022)
Soulprison - Vision Of The Void (2022)

Kurz vor Jahresschluss melden sich die fünf Jungs von Soulprison aus Baden-Württemberg mit ihrer neuen EP Vision Of The Void auf Warriors Records und Nuclear Family Records zurück und liefern passend zur dunklen Jahreszeit einen gelungenen Nachfolger für den 2020 erschienen Demo-Vorgänger. Und damit nehme ich das Fazit direkt schon ein wenig vorweg, denn soundtechnisch hat sich ordentlich was getan.

Soulprison (Fragmente Deutschland)
Soulprison (Fragmente Deutschland)

Klar, man bekommt weiterhin den aktuell beliebten Mix aus düsteren Metal- und Hardcore-Elementen alias „Metallic Hardcore“ geboten, allerdings klingt dieser im Vergleich zum 2020er Output deutlich stimmiger und irgendwie reifer. Hier greifen die einzelnen Elemente einfach noch stimmiger ineinander und kleine Spielereien wie etwa das Gitarrensolo in Leash oder die Guestvocals in Legacy Of Pain geben den Songs immer wieder kleine Feinheiten und abwechslungsreiche Elemente. Und so wird die EP auch nach mehrmaligem Anhören nicht langweilig. Aufgabe erfüllt – check!

Inhaltlich bewegen sich Soulprison ebenfalls im gewohnt düster-misanthropischen Terrain der Szene. Denn die Songs strotzen nur so vor Hass. Aber was will man auch bei dem Titel anderes erwarten? Die Musik ist und bleibt aber natürlich etwas für Live-Shows und so darf man sich als Fan schon auf ein fettes Live-Set in kleinen, stickigen Clubs mit jeder Menge schweißtreibender Action freuen. Passend dazu steht morgen, am 3. Dezember, die Double Release Show mit den Jungs von Minus Youth im Karlsruher P8 auf dem Programm. Mit dabei u.a. Dagger Threat und Peace Of Mind. Also nichts wie hin!

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Tracklist:

  1. Mental Wasteland
  2. Legacy Of Pain
  3. Vision Of The Void
  4. Leash
  5. Boiling Point
  6. Infinite Chaos
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– Playlist: Happy Release Day
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Bewertung
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Mein Name ist Rouven, ich bin 32 Jahre alt und komme aus Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen. Wenn ich nicht gerade auf Konzerten unterwegs bin, trifft man mich wahrscheinlich auf einem Fußballplatz in der Region. Musikalisch liegen bei mir die Wurzeln ganz klar im Punkrock (Pennywise, NOFX, Bad Religion, Millencolin) aber auch Hardcore-Scheiben rotieren bei mir auf dem Plattenteller (Risk it, Champion etc.).
soulprison-vision-of-the-void-review-2022Zweiter Output der fünfköpfigen Combo aus BaWü mit ordentlich Wumms in der dunklen Jahreszeit!

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