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Sudden Infant – Buddhist Nihilism ::: Review (2018)

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Sudden Infant sind eine ursprünglich schweizerische Band, die jedoch ihren Lebensmittelpunkt nach (na, wohin wohl? – genau) Berlin verlegt hat. Gegründet wurde das Trio 2013. Als Ein-Mann-Projekt von Schlagzeuger Joke Lanz existierte es aber bereits wesentlich länger. Ihre Musik bezeichnen sie selbst als „Noise Punk Industrial Dada“. 2014 erschien ihr Album Wölfi’s Nightmare über Voodoo Rhythm Records, produziert von Roli Mosimann (Swans, Young Gods). Konzerte zusammen mit Merzbow und den Sleaford Mods zementierten ihren Ruf als brachiale Liveband.

Tatsächlich sind zumindest auf ihrem zweiten Album Buddhist Nihilism die Industrial-Passagen kaum noch vorhanden. Und aus Noise wurde „Noise Rock“. Wer frühere Veröffentlichungen als Ein-Mann-Band kennt, wird den Stil kaum wiedererkennen.

Das Album wurde in Wien von Martin Siewert (Radian) produziert und erschien am 28. September 2018 über Harbringer Sounds. Insgesamt 12 Tracks umfasst das Werk, das mich etwas an Sleaford Mods erinnert, vor allem textlich. Musikalisch geht es eher in Richtung Listener. Eigentlich Punk, wie er im ursprünglichen Sinne war. Relativ simpel in dem Sinne, das nicht viele Akkorde verwendet werden. Aber auch experimentell, mit heraus geschrienen, gelegentlich auch gesprochenen Texten, die viele Fragezeichen hinterlassen.

Mir gefallen die Musik und die Texte eigentlich relativ gut, das Album ist abwechslungsreich, es sei aber auch darauf hingewiesen, dass das alles schon sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Tracklist

1. Rationality
2. Hong Kong Nursery
3. In This Moment
4. Maybe You’re Right
5. 228
6. Tourists
7. Puppet Master
8. 100 Word Mantra
9. George Clooney
10. Brownsville Texas
11. French Douche
12.Somniohobia II

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