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Nuclear Blast

Seit über 30 Jahren gibt es nun The Bouncing Souls und ich bin der Band davon gut 15 Jahre, wie kaum einer anderen Band, verbunden. Da die Band mich mit ihrer letzten Veröffentlichung wieder vollends überzeugte, war ich gespannt auf die nächste Platte namens Volume 2. Doch als ich erfuhr, dass das Ganze ein Album wird, auf welchem alte Songs neu aufgenommen werden, trübte dies doch ordentlich meine Vorfreude. Diese Enttäuschung blieb bei mir auch nach dem ersten und auch nach dem mehrmaligen Hören des Albums zurück. Zusammengefasst: Das ist ein Album, das die Welt meiner Meinung einfach nicht braucht!

Ich kann verstehen, dass Bands neue Wege gehen wollen, aber eine Punkband, die das Tempo und das E- vom Bass und der Gitarre nehmen: Nein, danke! Das nimmt der Musik ihren kompletten Spirit und so bleiben allein die Texte über, die wirken können. Noch dazu sind die meisten Punkbands einfach nicht die besten Musiker und das merkt man dann bei einer solchen Version umso mehr.

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Nun zu den Liedern: Die Band wählte eine bunte Mischung aus Songs ihrer gesamten Bandgeschichte. Von Arglye vom Album Manical Laughter (1995), über Hopeless Romantic (1999) bis hin zu Favorite Everything von der letzten EP Crucial Moments (2019). Noch dazu kommt ein neuer im Vorfeld veröffentlichter Song namens World on Fire, der mich schon vorab nicht überzeugte. Die meisten Songs des Albums funktionieren für mich nicht, denn ihnen wird die Energie der Originalversionen vollends entzogen, sodass sie langsam vor sich hin seichen. Einzig die Version von Kids And Heroes kann ich empfehlen…Bei allen anderen Liedern habe ich tatsächlich Schwierigkeiten das komplette Lied anzuhören (hierzu bitte die Version von Hopeless Romantik anhören).

Ein älterer Freund von mir sagte zu dem Album, dass man in einem höheren Alter mal solche Alben sehr genießt…Ich habe dafür noch zehn Jahre Zeit, aber der Glaube daran fällt mir heute doch sehr schwer!

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Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

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