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WTF Records

Am 13. November 2021 gaben sich Thin Ice, Eyes Of Tomorrow und Hostile die Ehre, der Bühne im Backyard des Don’t Panic in Essen einen Besuch abzustatten. Eigentlich sollten an dem Abend Fleischwolf spielen. Tröms hatte jedoch vorgezogen, sich lieber das Handgelenk zu brechen, anstatt auf die Drums einzuprügeln. Gute Besserung an dieser Stelle!  Veranstalter Phil von Leaven Entertainment musste kurzfristig für adäquaten Ersatz sorgen und konnte die Jungs von Eyes Of Tomorrow für die Show gewinnen.

Wer meine Konzertberichte fleißig verfolgt weiß, dass die Duisburger zu meinen Local-Heroes zählen und so war ich über den Ersatz hoch erfreut. Da ich sie bereits einige Male gesehen habe, dachte ich mir, dass etwas Abwechslung in der Berichterstattung nicht verkehrt wäre. Vielen Dank an Adam (Schlagzeuger Eyes Of Tomorrow) der sich dazu bereit erklärte, seine persönliche Sicht auf den Abend zu schildern.

Adam’s Rückblick auf die Show

Konzert-Review von einem, der an dem Abend selber gespielt hat? Bisschen crazy, aber wenn man so nett gefragt wird, kann ich schlecht nein sagen. Viel hab ich aber nicht zu sagen!

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Eyes Of Tomorrow
Adam von Eyes Of Tomorrow

Da wir erst vor einem Monat unsere Record-Release Party im Don’t Panic (hier der Konzertbericht) veranstaltet haben, waren wir etwas skeptisch, ob es cool ist, wieder in gleicher Location zu spielen. Da aber Not am Mann war und wir gern den Feuerwehrmann spielen, halfen wir Phil Leaven mehr als gern. Zudem ist das Don’t Panic wirklich mittlerweile unser zweites Zuhause und Günni fast schon das fünfte Bandmitglied (Grüße!).

Thin Ice – „… auf die Mütze…“

Thin Ice
Thin Ice

Der Opener This Ice aus Schweinfurt, waren nicht nur mega sympathisch, was sich beim Aufbau und dem obligatorischen Rumgehänge im Backstage zeigte, sondern brachten ihren old-schooligen Hardcore auch stabil auf die Bretter – positive Überraschung und definitiv einen Tipp wert. 25 Minuten Intensität, auf den Punkt, auf die Mütze – fertig! So soll das sein!

Blöd nur, dass ich das hübsche Shirt, das ich mir eigentlich noch zulegen wollte, in dem ganzen Abbau-Schleppen-Einpacken Trubel vergessen hatte zu kaufen. Wohl eine willkommene Gelegenheit für ein „nächstes mal“.

„Danke an Phil und dem Don’t Panic, dass wir heute hier spielen durften! Es war einfach fett, endlich wieder einmal so viele bekannte Gesichter zu sehen und neue Freunde zu machen. Da merkt man wieder mal so richtig, wie sehr Shows einen überhaupt fehlen. Achja: 100 Punkte an Eyes Of Tomorrow und Hostile“

– Thin Ice

Eyes Of Tomorrow

Was soll man schon zum eigenen Set sagen. Irgendwie schwierig, wenn man sich eigentlich nur aufs Zocken konzentriert, aber nun gut, die paar Eindrücke, die doch zu meinem Bewusstsein durchgedrungen sind, werden nun (sehr) kurz zusammengefasst.

Es war laut, ja subjektiv lauter als sonst, was aber nur als positiv meinerseits zu bewerten war. So kann das Adrenalin besser durch die Venen schießen. Schwitzig ist es (zumindest für mich als Drummer) eigentlich immer, aber diesmal war doch eine Ecke mehr Äquatorialklima um mich herum. Das wiederum interpretiere ich als Ergebnis einer angestauten Hitzigkeit des anwesendes Publikums. Es waren auch nicht Crowd-Surfende Exzesse wie bei der Release zu beobachten, doch wurde durchaus solide mit Körperteilen durch die Gegend geschmissen, wobei ein Slamdance/Pogo/Mosh Kandidat dermaßen intensiv auf sich aufmerksam gemacht hat, dass er gleich mehrfach von anderen Gästen durch zärtliche Tritte etwas in seinem Elan gebremst werden musste. Sing-alongs, Mikro klau-Aktionen und unkontrolliertes angebrüllt werden aus unerwarteten Richtungen haben dann das Ganze sehr schön abgerundet.

„Für uns stand es außer Frage, dass Essen Teil unserer Release-Wochen sein musste! Im Don’t Panic haben wir schon viele gute Abende gehabt und auch Dieser gehörte dazu!“

-Hostile

Harte Kante mit Hostile

Hostile
Hostile

Leider war nach unserem Set erst mal zu ende schwitzen, atmen und wieder runterkommen angesagt, weswegen ich Hostile komplett verpasst habe. Von mehreren Beteiligten habe ich aber nur positives Feedback mitgekriegt. Begriffe wie „harte Kante“ und ein „guter Metal-Einschlag“ sind gefallen. Ich ärgere mich wirklich sehr. Menschlich sind die Jungs auf jeden Fall Bombe und ich würde mich riesig freuen, wieder gemeinsam Bühnen zu teilen.

In den Gesichtern aller Besucher waren auf jeden Fall viele glückliche Zähne zu sehen, was will man mehr erwarten. Ein rundum gelungener Abend mit vielen alten und vielen neuen Freunden, stabil harter Mucke, fliegenden Körperteilen und angeschredderten Stimmbändern, Hammer!

  • Adam B. (Eyes Of Tomorrow)

Bilder des Abends

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