Tribe Friday – Waiting For A Sign ::: Review (2020)

Sehr Indie belastet und eher für das allgemeine Ohr gemacht.

0

Tribe Friday – ich bin mir unsicher wie ich diese Band beschreiben soll. Selbst steht in ihrer Beschreibung „Swedish bubblegum emo„. Die Newcomer aus Schweden haben nun eine neue EP namens Waiting For A Sign draußen.

Vorweg gesagt ist dieses Album nicht das, was ich nach der ersten Single erwartet habe. Im Fall von Talk So Loud  ist die Band sehr up-beat und hat den typischen Indie-Vibe. If I Were You hingegen gibt mir eher das Gefühl einer 80er-Jahre Garagen Band. Die Lyrics bestätigen mir dieses Gefühl, da sie für mich eine gewisse Sorglosigkeit vermitteln:

we’re young, got too much time to waste

Weiter geht es wieder up-beat und sehr enthusiastisch. Einen Cut gibt es mit dem Song Julie. Allein mit einer akustischen Gitarre und gefühlvollem Gesang. Hier hat mich die ruhige und unpolierte Stimme des Sängers wirklich beeindruckt.

- Umfrage -
AWAY FROM LIFE Leserumfrage 2020
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Im Gegensatz dazu steht Loosie, Die Single ist sehr stringent und gibt wenig Raum zur Interpretation. Dabei wird wieder der Indie-Vibe von vorher hergestellt. Schneller und mit sehr angenehmer Stimme wird hier durch den Song geführt.

Tribe Friday (2020)
Tribe Friday (2020)

FAZIT

Sehr Indie belastet und eher für das allgemeine Ohr gemacht. Das Album hat einen großen Wohlfühl-Faktor, welchen ich diesen Sommer sehr vermisst habe. Für Freunde der härteren Musik eher ungeeignet, jedoch mit sehr viel Potenzial!

- Spotify-Playlist -

Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

PLAYLIST FOLGEN »

BEWERTUNG
Rating
Vorheriger BeitragCHAIN REACTION veröffentlichen neue EP „Figurehead“
Nächster BeitragCRUEL HAND: Aufnahmen für neues Album abgeschlossen
Hallo, ich bin Regina und vor Ort in Regensburg aktiv. Ich beschäftige mich, neben meinem kulturwissenschaftlichen Studium, bei Away From Life viel mit Reviews und Konzertberichten. Ich habe mich inzwischen auch an die Konzertfotografie rangetraut und taste mich weiter vor. Musikalisch ordne ich mich dem (Emo-)Hardcore und der Richtung Pop-Punk zu. Natürlich bin ich durch diese Leidenschaft öfters in der Region Bayern unterwegs, um die verschiedensten Bands aufzusuchen.

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein