War on Women sind ja quasi die feministische Hardcore-Punk-Band der Stunde. Ich durfte sie live auf dem Nauwieser Fest erleben (hier) und war mehr als beeindruckt von der Power der Band. Da fragt man sich schon, wie das akustisch funktionieren soll.

Nun, ganz gut, wie ich finde. Die Gruppe hat ihrem 2018er Album Capture the Flag am 9. November eine Akustik-EP folgen lassen, die live in J Robbins‘ Magpie Cage Studio aufgenommen wurde, wo sich unter anderem schon Jawbreaker und Against Me! die Ehre gaben. Die Wahl fiel auf die Songs Predator In Chief, Glass City, Silence Is The Gift, Servilia und Anarcha. Alle fünf funktionieren hervorragend in den rohen, aufs wesentliche reduzierten Versionen, insbesondere Predator In Chief mit der Zeile I’m not perfect/I’m no machine/I might try, but I can’t keep my hands clean/And every time a nazi cries/I just wanna punch him one more fucking time, die in der akustischen, mit sanfter Stimme vorgetragenen Version keinen Deut kompromissloser wirken, als in der Originalversion.

Die EP erschien über Bridge Nine Records und ist als LP, als CD oder als Download erhältlich.

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Stäbruch Festival

Titelliste

1. Predator In Chief (Acoustic) 03:02
2. Glass City (Acoustic) 02:35
3. Silence Is The Gift (Acoustic) 03:08
4. Servilia (Acoustic) 03:08
5. Anarcha (Acoustic)

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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