10 Records We Would Die For mit Regina | #AFL16

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Zum Jahresbeginn darf ich euch meine 10 Records Worth To Die For kredenzen. So lange ich denken kann, habe ich mich in die Untiefen von Sub-Genres begeben. Zugegeben konnte ich damals nicht viel mit festen Genre Zuschreibungen anfangen, weswegen sich auch kein roter Faden in meinen 10 Records Worth To Die For erkennen lässt.

Leider hatte ich nie den*die coole Freund*in, wovon ich meine erste Punk Platte bekommen hatte. Auch keine Elternperson, die mich durch die musikalische Geschichtsreise geführt hat. Meine Reise war durch mich, einen kleinen Freund*innenkreis und dem Internet geprägt. Wir waren ein Teil der tumblr-Generation, die viele Freund*innen online und sich durch die Probleme des Heranwachsens verbunden gefühlt hatte. Je mehr und mehr ich mich in der Welt der harten Musik wohl gefühlt habe, desto mehr habe ich entdecken können und auch Hardcore und Punk wurde meine Comfort-Zone.

Auch diese Liste ist keine Wertung und somit keine Rangliste! Am Ende bekommt ihr noch ein paar weitere Alben dargelegt, die ich absolut nicht vermissen wollen würde.

1Tonight Alive – The Other Side

Tatsächlich sind Tonight Alive eine der Bands, die immer noch regelmäßig von mir gehört werden. Das Album hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, aber es zieht mich immer wieder zurück und auch die aktuelleren Alben sind wirklich eine meiner Top-Empfehlungen an alle!

2All Time Low – Nothing Personal

Das Album ist einer meiner ersten Funde, die ich als Jugendliche hatte. Ich war ein unfassbar großer Fan und dieses Fan-tum hat sich sehr lange gezogen und auch meine Freund*innen wurden davon nicht verschont. Ich habe bis heute alte Band-Shirts von der UK Tour in 2010. Mein Vater ist extra mit mir bis nach Manchester geflogen, um mit mir meine absolute Lieblingsband zu treffen (und wir haben sie auch getroffen).

3You Me At Six – Hold Me Down

You Me At Six ist auch eine meiner Lieblingsbands seit der ersten Stunde. Das Album strotzt nur so vor lauter Nostalgie. Leider pflege ich eine schwierige Beziehung mit der Band, da ich seit mehr als 10 Jahren immer auf eine Live Show wollte. Bis dato habe ich You Me At Six noch nicht live gesehen, obwohl die schon mehrfach an den selben Orten wie ich waren, aber immer irgendwas dazwischen gekommen ist. Zuletzt sogar auf dem Highfield (war ein Fehler I know) und dann sagen sie einen Tag vorher ab.

424/7 Diva Heaven – Stress

Eine der Bands, die ich dank AWAY FROM LIFE entdecken und kennenlernen durfte. Es ist mir immer wieder ein inneres Blumen pflücken, wenn hinter Alben, die ich einfach nur unfassbar gut finde, Personen stecken, die mich komplett vom Hocker hauen. 24/7 Diva Heaven haben da nicht nur musikalisch ein Brett hingestellt, sondern haben mich auch nachhaltig beeindruckt und inspiriert feministische Szene-Arbeit zu machen. (Falls ihr das lest: ich möchte unbedingt noch das Interview wiederholen)

5A Day To Remember – Homesick

Homesick ist ein all time classic. Von The Downfall Of Us All bis If It Means A Lot To You kenne ich vermutlich jedes Wort auswendig. Bitte testet mich nie auf diese Aussage, das ist ganz klar ein Euphemismus! Nichtsdestotrotz sind A Day To Remember tief verankert in meinem Gedächtnis und ein ganz klarer Teil dieser Liste.

6Hotel Books – Run Wild, Young Beauty

Ich kann euch nicht sagen, wann ich mal nicht geweint habe bei diesem Album. Für Hotel Books gibt es einen besonderen Platz in meinem Herzen. Hört euch einfach an was dort für Inhalte transportiert werden. Eine besondere Empfehlung von mir: July (Part One). Da bleibt kein Auge trocken.

7Polar – Nova

Einfach eine starke Platte. Bei Polar wird einfach nicht ruhig stehen geblieben. Selten habe ich so lange in einem Pit ausgeharrt wie, wenn ich Polar mal wieder live gesehen habe. Das Album macht mir unglaublich viel Spaß zum hören und zum „tanzen“. 10/10

8The Wonder Years – The Greatest Generation

The Wonder Years haben es sehr last minute auf diese Liste geschafft. Dieses Album ist auch einer meiner stillen Begleitenden seit fast einem ganzen Jahrzehnt. Einzelne Songs der Platte tauchen immer wieder je nach Stimmung in meiner Warteschlange auf. Einfach eine go-to Platte seit einem Jahrzehnt.

9Dragged Under – The World Is In Your Way

Dragged Under haben mich komplett in ihren Bann gezogen. Mit ersten Singles wie The Hardest Drug oder Instability war ich bereits sold. Dabei sind einfache Bops, aber auch Lyrics, die mensch nicht lauter schreien könnte.

10Mac Miller – Blue Slide Park

Wie jedes gute Festival habe auch ich einen Ausreißer*innen-Act: Mac Miller. Tatsächlich ist dies ein Album, wo ich in meinem Jugendzimmer die Minuten bis zum Release gezählt habe. Nicht nur, dass die Person hinter Mac Miller unfassbar beeindruckend ist, auch habe ich viele Erinnerungen an Personen und Ereignisse mit Mac Miller. Mit gerade 15 Jahren am letzten Tag der Sommerferien sind wir mit meinem Vater (again) bis nach Amsterdam zu einer Mac Miller Show gefahren, um eine gute Zeit zu haben und die hatten wir auch!

11& more

  • Mayday Parade – Valdosta
  • Sharptooth – Transitional Forms
  • Sleeping With Sirens – If you were a movie, this would be your soundtrack
  • Disgusting News – Family Traumata
  • Casey – Love Is Not Enough
  • Funeral For A Friend – Your History Is Mine
  • Thousand Below – Gone In Your Wake

Ein paar prägende CD Funde, aber auch langjähriges Fan-Dasein prägt diese Auswahl. Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß daran wie ich!


10 Records We Would Die For!

Ihr kennt sie vielleicht bereits! Unsere schon seit langem laufende, bei euch sehr beliebte Rubrik 10 Records Worth To Die For. Dort stellen euch alle zwei Wochen Bands bzw. deren Bandmitglieder*innen oder anderweitige Szenemacher*innen ihre 10 persönlichen Lieblingsplatten vor.

Um euch die Gesichter hinter AWAY FROM LIFE etwas näher zu bringen, starten wir parallel dazu nun die Sonderrubrik 10 Records WE Would Die For. Nach und nach, jeweils in den Wochenpausen zur Main-Rubrik, präsentiert euch jedes AWAY FROM LIFE-Mitglied (aktuell ca. 30!) seine 10 Platten, die einen besonders geprägt haben.

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Oi, ich bin Regina und vor Ort in Regensburg aktiv. Ich beschäftige mich, neben vielen verschiedenen politischen und subkulturellen Dingen, bei Away From Life mit Reviews, Konzertberichten und Interviews. Ich bin wirklich oft auf Konzerten und manchmal sogar mit Kamera in der Hand. Musikalisch höre ich primär (Post-)Hardcore und Punk (auch viel Pop-Punk, not sorry).

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