10 Records We Would Die For mit Ole | #AFL20

"Das Battery-Album 'Until The End' ist für mich bis heute die ultimative Symbiose aus Hardcore und Punk. Alleine der Song 'That'll Never Be Me' bringt meine Haltung gegenüber dieser Subkultur zum Ausdruck wie kaum ein anderer."

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Nachdem ich mir jetzt ein Jahr den Kopf über meine zehn Lieblingsscheiben zerbrechen konnte, bin ich froh den Beitrag nun endlich zu veröffentlichen. Es ist verdammt schwer das Ganze auf zehn Alben zu reduzieren und sieht vermutlich morgen schon wieder anders aus. Hier im Team bin ich seit 2017 und versuche mich mit dem Schreiben von News, Reviews oder hin und wieder mal einem Interview, auch aktiv einzubringen.

Und bevor sich die Menschheit dann wohl demnächst komplett ins Jenseits befördert hier noch schnell meine 10 Records I Would Die For:

Battery – Until The End (1996)

1Battery – Until The End (1996)

Eine meiner allerersten Tonträger die ich Mitte der 90er aus dem damals legendären Lost & Found Records Mailorder bestellt habe. Die Tatsache dass Sänger Brian McTernan bei der Gründung von Battery eigentlich noch ein Kind war und mit 18 dann ein Album wie dieses so in Stein meiselt, wurde mir aber erst später bewusst. Until The End ist für mich bis heute die ultimative Symbiose aus Hardcore und Punk. Alleine der Song That’ll Never Be Me bringt meine Haltung zur Subkultur in knapp vier Minuten zum Ausdruck wie kaum ein anderer.  

You could never take away what we have made
for the kids by the kids, we will never fade…
and this revelation will always stay
In my heart, day after day

Bad Religion – No Control (1989)

2Bad Religion – No Control (1989) 

No Control ist wohl das Bad Religion Album mit dem ich die meiste Zeit verbracht habe. Wobei es von den Alben zwischen 1988 (Suffer) und 1996 (The Gray Race) jedes verdient gehabt hätte hier genannt zu werden. Eine Band die schon vor 30 Jahren eine Legende war. 

Descendents – Milo Goes To College (1982)

3Descendents – Milo Goes To College (1982) 

Zusammen mit Bad Religion gehören die Descendents für mich mit zu den einflussreichsten Bands des Punk-Rocks. Auch hier war es schwer sich für ein Album zu entscheiden. So musste mein Sohn (Milo) als Losfee ran. Das erste Album der Band hat zwar 38 Jahre mehr als er auf dem Buckel aber Songs wie I’m Not A Loser, I’m Not A Punk oder Hope sind einfach zeitlos gut und somit auch eine perfekte Wahl.

Backtrack – Lost In Life (2014)

4Backtrack – Lost In Life (2014) 

Der Youngster unter meinen zehn Alben und eine der unzähligen geilen „neuen“ Hardcore Bands. Bei den drei veröffentlichten Werken der Band aus New York Island, stimmt vom Artwork über Lyrics bis hin zur Musik einfach immer alles.
Lost In Life legt eine Energie an den
Tag, dass es keine Schande ist spätestens nach dem vierten Track Under Your Spell schon den kompletten Hausstand in Schutt und Asche gelegt zu haben. Leider hatte ich es immer verpasst die Band auch mal live zu sehen, ich hoffe sehr auf eine Reunion!
 

Weitere 10 Records Worth We Would Die For »

No Use For A Name – Leche Con Carne (1995)

5No Use For A Name – Leche Con Carne (1995) 

Melodic-Punk war wohl meine erste große Liebe und schon alleine mit diesem Genre könnte ich ohne Probleme mehr als 10 Alben hier aufführen. Millencolin, No Fun At All, Satanic Surfers, 59 Times The Pain, NOFX, Pennywise, Lagwagon, Good Riddance…die Liste ist lang mit Bands von denen die meisten auch heute noch auf Tour sind und immer wieder richtig starke Alben veröffentlichen. Auch No Use For A Name gehören natürlich dazu, deren Sänger Tony Sly 2012 viel zu früh verstorben ist. 

Propagandhi – Supporting Caste (2009)

6PropagandhiSupporting Caste (2009) 

In Sachen Songwriting sprengt dieses Album wohl alles und ist für mich eines der größten in der Musikgeschichte. Kaum eine Band schafft es in so einem Tempo so präzise zu spielen wie die Kanadier. Zwar veröffentlicht die Band nur alle Schaltjahre ein Album aber gerade die letzten sind für mich alles Meisterwerke gewesen. Songs wie der Titeltrack Supporting Caste, Without Love oder Last Will and Testament sind so begnadet gut dass man der Lobeshymne von Bill Stevenson nur zustimmen kann.

Do what you feel you must, but as for me I was not, put upon this earth,To subjugate or serve

Leeway – Desperate Measures (1991)

7Leeway – Desperate Measures (1991) 

Leeway gelingt es alle möglichen Stile unter einen Hut zu bringen und sind mit der charismatischen Stimme von Eddie Sutton eine der Bands des NYHC. Was für eine grandiose Mischung zwischen Hardcore, Punk, Metal, Thrash und Crossover. An dieser Stelle auch beste Genesungswünsche an Eddie der seit langem gegen den Krebs kämpft. Schwer gezeichnet von dieser Krankheit trat er im letzten Jahr mit seiner Band auf dem This Is Hardcore Festival auf. Gänsehaut.

H20 – H2O (1996)

8H2O – H2O (1996) 

Und nochmal New York. H2O bringen den Spirit und die Leidenschaft des Hardcore-Punks mit so viel positivem Gefühl und Spielfreude rüber wie kaum eine andere Band. Eines der besten Debüts jemals und eine Pflichtscheibe in jeder Sammlung.

Don’t forget the struggle. Don’t forget the streets. Don’t forget your roots.

Hot Water Music – Caution (2002)

9Hot Water Music – Caution (2002) 

Eine Band die sich nahezu von Album zu Album immer weiter entwickelt und verbessert sind Hot Water Music. Auch hier hat man von älteren Werken bis hin zu den neuesten Veröffentlichungen eigentlich freie Auswahl.

Rage Against The Machine – Rage Against The Machine (1992)

10Rage Against The Machine – Rage Against The Machine (1992) 

Wer dieses Album früher im Schrank hatte fühlte sich automatisch als Teil der Rebellion die diese Band entfachte. Songs die an Aussage bis heute nichts verloren haben und wohl gerade aktueller als je zuvor sind. 

10 Records We Would Die For!

Ihr kennt sie vielleicht bereits! Unsere schon seit langem laufende, bei euch sehr beliebte Rubrik 10 Records Worth To Die For. Dort stellen euch alle zwei Wochen Bands bzw. deren Bandmitglieder*innen oder anderweitige Szenemacher*innen ihre 10 persönlichen Lieblingsplatten vor.

Um euch die Gesichter hinter AWAY FROM LIFE etwas näher zu bringen, starten wir parallel dazu nun die Sonderrubrik 10 Records WE Would Die For. Nach und nach, jeweils in den Wochenpausen zur Main-Rubrik, präsentiert euch jedes AWAY FROM LIFE-Mitglied (aktuell ca. 30!) seine 10 Platten, die einen besonders geprägt haben.

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